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DopingskandalSchröcksnadel wittert Verschwörung und belastet Dürr

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wittert im Zusammenhang mit der Dopingrazzia während der WM in Seefeld eine mögliche Verschwörung: "Es gefällt vielen nicht, dass wir sehr erfolgreich sind."

NORDISCHE SKI WM 2019 IN SEEFELD: OeSV-PRAeSIDENT SCHROeCKSNADEL
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

"Es kommt mir vor, es war eine getürkte Aktion, wie das inszeniert worden ist, gerade bei der WM", sagte Peter Schröcksnadel und verwies auf Vorkommnisse um die "Me Too"-Debatte ausgerechnet vor den Kitzbühel-Rennen und zu anderen besonders ungünstigen Zeitpunkten.

"Man muss nachdenken, ob es nicht eine Gruppe gibt, die uns schaden will", sagte Schröcksnadel in einem ORF-Interview. Wen er damit meine, wollte er nicht sagen. Von der Existenz der vermeintlichen Feinde ist er aber überzeugt. "Natürlich gibt es eine Gruppe. Es gefällt vielen nicht , dass wir sehr erfolgreich sind", sagte der Tiroler im Zusammenhang mit der für ihn besonders bemerkenswerten Wendung, dass Johannes Dürr nicht nur Zeuge, sondern mutmaßlich auch Dopingvermittler gewesen sein soll. Er wisse aus gesicherter Quelle, dass Dürr das ÖSV-Duo Max Hauke und Dominik Baldauf zum deutschen Sportmediziner vermittelt habe. Außerdem betonte Schröcksnadel, dass seines Wissens nach auch weitere Athleten aus anderen Sportarten und Nationen betroffen seien.

Schröcksnadel und Gandler belasten Dürr

Gegenüber dem ORF wurde Schröcksnadel später bezüglich des Kontakts von Johannes Dürr zu Max Hauke und Markus Baldauf konkreter. "Das ist bestätigt worden, dass der Herr Dürr bereits damals die zwei Leute zu dem Arzt gebracht hat", sagte der ÖSV-Präsident im Interview.

Zudem gab Markus Gandler an, Hauke und Baldauf darauf angesprochen zu haben. "Ich habe einfach nur die Frage gestellt, steht ihr womöglich mit dem von 2014 überführten Athleten unter einer Decke", erklärte der Tiroler. "Dann war die Antwort darauf: 'Unter einer Decke stecken wir nicht. Aber er hat uns zu diesem Arzt hingeführt.' Wenn das nicht der Beweis ist, was dann."

Von Dürr kam umgehend ein Dementi. Er ließ dem ORF via Anwalt eine Stellungnahme mit folgendem Wortlaut zukommen: "Die angeblichen Anschuldigungen von Dominik und Max sind unwahr. Ich habe KEINE Kontaktdaten des in den Medien genannten Doping-Arztes (wie Name, Telefonnummer oder Adresse) an die beiden Sportler weitergegeben."

ÖOC gibt keine Stellungnahme ab

Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) wird sich zu den laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck in der Blutdoping-Causa nicht äußern. "Die ÖOC-Position ist eindeutig: Wir bekennen uns im vollen Umfang für den Schutz des sauberen Athleten. Zu laufenden Ermittlungen nehmen wir nicht Stellung", teilte ÖOC-Präsident Karl Stoss auf Nachfrage der APA mit.

Aktuell stehen zwei Langläufer und ein Radsportler aus Österreich unter Blutdopingverdacht. Die Langläufer Max Hauke und Dominik Baldauf wurden während der Nordischen WM in Seefeld im Zuge einer Razzia verhaftet. Sie zeigten sich geständig, die Anti-Doping-Rechtskommission leitete ein Verfahren ein, Suspendierungen wurden ausgesprochen. Die Eröffnung eines Disziplinarverfahren gegen den Radprofi ist laut NADA ebenfalls zu erwarten. Laut Medienberichten handelt es sich um Stefan Denifl.

Für alle Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

 

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wollanig
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Was soll der Schmarrn vom Schröcksnadel?

Es sind keine unbewiesenen Verleumdungen sondern glasklar bewiesene Straftatbestände. Hat er Angst, dass noch mehr aufgedeckt wird? Anstatt einen Aufdecker zu unterstützen wird mit allen Mittel gegen ihn vorgegangen. Schäbig!

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Buero
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Herr Schröcksnadel

Bitte gehen Sie in Pension. Es reicht. Haben sie noch nicht genug verdient am Schizirkus?

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Sepp57
18
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Die nordische WM

war aus Ergebnissicht erfolgreich. Zwar keine Goldmedaille, aber recht viele Medaillen. Die alpine WM war ebenfalls erfolgreich. Der Weltcup läuft gut.
Der Dopingskandal ist dabei ein Schandfleck, mehr aber auch nicht. Schröcksnadel hat umgehend reagiert und das nordischen Management rausgeschmissen. Da kann ihm also auch keiner viel vorwerfen.
Der alte Fuchs kennt sich außerdem im Getriebe des Sportbusiness hervorragend aus, keiner hat da mehr Erfahrung als er.
Also, derzeit zieht ihm keiner das Fell ab . . .

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Hausschuh
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Realitaetsverweigerung

Es scheint, dass Schroecksnadl mit Fakten nicht gut umgehen kann. Es gibt keinen sexuellen Missbrauch im oesv und Doping ist nur inszeniert. Ich wierde mir wuenschen, dass jemand mit Schwachstellen in seiner Organisation einfach rigoros aufraeumt und sonst gar nichts.

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3
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So eine pöhse Verschwörung aber auch!

Kann man nicht einmal ungestört dopen?

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gm72
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Faschingsscherz - oder?

Nur ein Narr! Passend zum Fasching!

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CuiBono
1
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An Psychiater

wer'ma brauch'n.

Für die ÖSV-Schwafler, die sich offensichtlich in ihrer eigens gezimmerten Parallelwelt sehr wohl zu fühlen scheinen.

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Sepp57
1
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Eine Intrige bzw.

eine Verschwörung wäre eine weitere Straftat, nämlich Anstiftung. Entschuldigt aber das Doping-Vergehen selber nicht. Denn die Sportler haben gedopt, um unerlaubte Vorteile daraus zu ziehen! Und zwar freiwillig, absichtlich und wissentlich, sie wurden ja nicht narkotisiert und dazu gezwungen. Sie hätten ja auch jederzeit Nein sagen können, das haben sie aber nicht getan.
Also, an dem Delikt ändert es erst mal nichts . .

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SoundofThunder
1
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🤔

Der Schröcksnadel wittert eine Verschwörung und flüchtet sich in die Opferrolle.Das Beweisvideo ist sicher ein Fake,oder was? Kein Doping-kein Skandal. So einfach ist es. Früher hieß es immer:Doping betreiben nur die anderen! Das war einmal.

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tturbo
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Wer ist der Böse beim ÖSV?

Jedenfalls nicht der Doper, der sich mit dem Blutsack am Arm filmen lässt. So wie vor ein paar Jahren, wo auch nicht die sexuellen Belästiger die Bösen waren. Dazulernen ist da wohl ein Fremdwort.

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excoppla
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Manda es is Zeit!!

Es wird Zeit das alle obergescheiten Schreiberlinge das Zepter beim ÖSV übernehmen und endlich zeigen was Sie alles wissen und Können!!
Oh, da müssen sie ja von Ihrem PC und Laptops aufstehen und ihr Bier aus der Hand nehmen..

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Sepp57
3
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Dass er jetzt

auf einmal so viel aus "gesicherter Quelle" weiß, aber vorher keine Ahnung gehabt haben will, das ist etwas unrund . . .

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exilgrazer
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Lieber Herr Schröcksnadel,

nehmen Sie doch endlich Ihren Hut! Ab nach Sass Fee zu Ihrer Bergbahn! Dort können Sie dann auch noch den Klimawandel, den Sie ja auch noch leugnen, hautnah erleben.

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2
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Schröckis Philosophie

Die Bösen sind nicht jene die dopen, sondern jene, die etwas gegen Doping unternehmen...

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GustavoGans
1
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Ähmm,

Wann wäre denn für Herrn Schröcksnadel ein günstiger Zeitpunkt gewesen??
Doping ist Doping, egal zu welchem Zeitpunkt!!

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andy379
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"Er wisse aus gesicherter Quelle, dass Dürr das ÖSV-Duo Max Hauke und Dominik Baldauf zum deutschen Sportmediziner vermittelt habe."

Warum unternimmt er dann nichts dagegen?

Der alte Mann sollte seinen Hut nehmen.

Wirre Verschwörungstheorien,
andauernde Dopingfälle und
Abstreiten des Klimawandels - die Anzeichen sind eindeutig...

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AndiK
7
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Schröcksnadel

schließt den Radsport aus dem ÖSV aus

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Windstille
4
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Lieber Herr Schröcksnadel,

Sie haben in den letzten Jahrzehnten sehr viel für den Wintersport getan. Ein guter Präsident / Manager weiß aber auch, wann er seinen Platz an der Spitze räumen sollte. Nach diesem Winter wäre ein günstiger Zeitpunkt, auch das Alter spricht für einen Rückzug.

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blackpanther
8
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Ungeschickt

sind die Österreicher, aber ich glaube, dass sie nicht die einzigen waren, die bei der WM unerlaubte Hilfsmittel genommen haben, nur sind andere geschickter. Ein Schelm, der sich ob des Medaillenspiegels (Langlaufbewerbe gewannen fast ausschließlich NorwegerInnen) böses denkt. Es gilt die Unschuldsvermutung, aber es mutet schon etwas eigentümlich an, dass andere Nationen, trotz gleichen Trainingsaufwand, kaum Chancen auf Gold hatten.

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ismirschlecht
7
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Verschwörung...

Der böse Staatsanwalt, das BKA und die Cobra hätten ruhig warten können bis der Schnee schmilzt . Bei der WM so eine Aktion starten ist nicht in Ordnung . Warum wurde Hr. Schröcksnadel nicht vorab informiert ?

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microfib
14
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Peinlich....

Da kann in einem "Sauberland" Deutschland ein zertifiziertes Labor jahrelang Blutdoping, ohne aufzufliegen, durchführen. Der ARD Doping-Experte Seppelt sollte sich mit seinen Äußerungen über Österreich und dem ÖSV gefälligst zurückhalten. Fand das Doping doch im "sauberen" Deutschland statt.

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duesentrieb1
9
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Er bekommt nix in den Griff

Langsam aber sicher wird Zeit, dass der alte Herr abtritt. Er hat das Doping-Problem im Skisport nie in den Griff bekommen. Wie weit Alpine vom Verband gedeckt werden, mag ich gar nicht denken. Es bedarf einer gründlichen Reinigung des ganzen ÖSV-Systems. Mit einem Köpferollen an der Spitze. Junge Leute, neue Ideen!!!

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voit60
8
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War der alte Tiroler

mit seiner Alpinstartruppe auch erfolgreich? Wird Zeit, dass der Alte endlich abtritt.

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AndiK
11
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Meine Güte

ist der peinlich.....

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