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Nach Sturz in BormioSaison-Aus für Hannes Reichelt "Schock für uns alle"

Hannes Reichelt kam gestern in Bormio von der Strecke ab und wurde erst vom Fangnetz gestoppt. Der 39-Jährige konnte sich danach zwar aufrichten, musste mit Schmerzen im rechten Knie aber per Helikopter von der Piste geflogen werden.

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Reichelt wurde vom Hubschrauber abtransportiert © APA/AFP/MARCO BERTORELLO
 

Für Abfahrer Hannes Reichelt ist die Saison vorzeitig vorbei. Der 39-jährige Salzburger erlitt bei seinem Sturz in der Abfahrt von Bormio am Samstag einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen knöchernen Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes am rechten Knie. Das gab der Österreichische Skiverband (ÖSV) Sonntagfrüh nach einer MRT-Untersuchung bekannt.

Operation noch am Sonntag

Reichelt wird noch am Sonntag in Innsbruck operiert. Er war bei der zweiten Weltcup-Abfahrt in Bormio im oberen Streckenteil in den Fangzaun gerutscht und musste anschließend mit dem Hubschrauber abtransportiert worden.

Die letzte schwere Verletzung von Reichelt liegt einige Jahre zurück. 2014 platzte wenige Stunden nach der Olympianominierung der Traum von den Winterspielen in Russland. Der frischgebackene Gewinner der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel musste sich einer Bandscheibenoperation unterziehen. Im August 2018 zog er sich bei einem Fußball-Spiel im Trainingslager in Zermatt einen Bruch der großen

Puelacher: "Schock für uns alle"

Reichelts Verletzung hat auch Österreichs Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher getroffen. "Es ist durchaus ein Schock für ihn, genauso wie für uns alle", berichtete Puelacher nach einem Telefonat mit Reichelt am (heutigen) Sonntag im ORF. Was die Verletzung für die weitere Karriere des 39-Jährigen bedeute, wollte Puelacher nicht beurteilen.

"Das ist schwierig zu sagen. Der Hannes muss dann im Sommer entscheiden, ob er es noch einmal probiert oder es sein lassen wird. Wichtig ist, dass er die Therapie sehr professionell angeht", erklärte Puelacher.

Vorwürfe im Sommer

Reichelt hat auch aktuell einen schwierigen Sommer hinter sich. Erst im Oktober und damit knapp vor Saisonstart stellte die Staatsanwaltschaft Innsbruck die Ermittlungen im Rahmen der "Operation Aderlass" gegen ihn ein. Die Vorwürfe eines ehemaligen nordischen Servicemannes, wonach Reichelt über einen ehemaligen österreichischen Langlauftrainer Dopingmittel bezogen hätte, bestätigten sich nicht. Der Athlet und Jung-Vater hatte stets seine Unschuld bekräftigt und litt unter den Verdächtigungen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Nixalsverdruss
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19
Lesenswert?

Tut mir außerordentlich leid ...

... aber das wird es wohl mit seiner aktiven Karriere gewesen sein!
Alles Gute weiterhin!

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