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Skischuh-StreitFür Liensberger rückt Sölden in weite Ferne

Weiterhin kein neuer Schuhausrüster für Katharina Liensberger, die Hoffnung auf ein Abkommen mit Dalbello erfüllte sich nicht.

ALPINE SKIING - AUT Championships
© GEPA pictures
 

Die Vorarlberger Skirennläuferin Katharina Liensberger hat weiterhin keinen neuen Schuhausrüster gefunden. Die Hoffnung der von der Skifirma Rossignol zu Kästle gewechselten Olympia- und WM-Zweiten im Teambewerb auf ein Übereinkommen mit der Marke Dalbello hat sich laut eines Berichts von ORF Vorarlberg  zerschlagen.

Ohne einen Ausrüster aus dem heimischen Skipool darf die Technik-Spezialistin Liensberger an keinen ÖSV-Trainingskursen teilnehmen und wäre auch im alpinen Ski-Weltcup nicht startberechtigt. Die ersten Rennen der Saison finden traditionell in Sölden mit einem RTL für Damen und Herren (26./27. Oktober) statt.

Überraschung

Slalom-Spezialistin Liensberger ist seit einiger Zeit auf Kästle unterwegs und hat dafür Rossignol den Rücken gekehrt. Kästle hat aber keine Skischuhe im Sortiment. Bei den Franzosen hat man kürzlich nochmals brieflich Überraschung und Enttäuschung über den Abschied der Österreicherin kundgetan und klargemacht, Liensberger mit zur Rossignol-Gruppe gehörenden Lange-Skischuhen nur dann auszurüsten, wenn diese auch weiter mit Rossignol-Skiern und Bindungen an den Start gehe.

Auch Liensberger hatte sich daraufhin zu Wort gemeldet. "Ich habe das neue Material sehr gut testen können und war richtig schnell damit unterwegs", erklärte die 22-Jährige auf Instagram. Sie sei immer davon ausgegangen, Produkte aus dem österreichischen Skipool verwenden zu dürfen. "Jetzt hoffe ich, dass es schnellstmöglich zu einer ÖSV-konformen Regelung kommt. Mein größtes Ziel ist mich weiterzuentwickeln und so schnell wie möglich am Schnee zu sein. Ich freu mich riesig auf die ersten Rennen der Saison."

Kommentare (1)

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Urban67
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Armutszeugnis für den ÖSV

Kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Schiwechsel so spontan von heute auf morgen - ohne Wissen von Verantwortlichen des ÖSV - passierte. Wenn die Läuferin schon nicht drüber informiert ist, dass sie nicht einfach die Schimarke wechseln kann, so hätte der Verband sie darauf hinweisen können.
Ausserdem ist es traurig, dass nicht mehr der Sport zählt, sondern nur noch wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

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