Die Last des frühen Erfolgs lag lange auf den Schultern von Magdalena Egger. Sechs Goldmedaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften wirkten bei der Vorarlbergerin nicht unbedingt als Antrieb, sondern vielmehr als Bremsklotz für die weitere sportliche Entwicklung. Denn auf die Erfolge in den Jahren 2020 und 2022 folgte nicht etwa der Sprung an die Spitze des Weltcups, sondern teilweise ein Absturz in die Ratlosigkeit. Damals habe ihr in den Speed-Disziplinen noch die Konstanz gefehlt, um etwa im Europacup Fuß zu fassen und so den nächsten Schritt zu gehen. Auch die Speed-Trainings blieben oftmals auf der Strecke, da Egger zu diesem Zeitpunkt noch in allen Disziplinen an den Start ging.