Der Schweizer Urs Lehmann tritt als Verbandspräsident des Schweizer Skiverbandes zurück und wird CEO des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes FIS. Der 55-Jährige tritt seinen neuen Posten beim Weltverband unter FIS-Boss Johan Eliasch bereits Ende September an. Lehmann war 19 Jahre bei den Eidgenossen im Präsidium und prägte die zuletzt erfolgreiche Ära rund um Weltcup-Dominator Marco Odermatt.
Lehmann, der insbesondere im Alpin-Bereich ein hohes Standing besitzt, will einer Aussendung zufolge „ein Brückenbauer“ sein. „Nachdem sich die Zusammenarbeit mit dem FIS-Präsidenten Johan Eliasch in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt hat, wollen wir die FIS nun mit vereinten Kräften in die Zukunft führen - zusammen mit dem Generalsekretär Michel Vion, dem gesamten FIS-Team und den Mitgliedsverbänden“, sagte Lehmann.
Auswirkungen für ÖSV
Eliasch und Vion sagten in einer Mitteilung: „Wir freuen uns sehr, dass Urs zur FIS stoßen wird. Die Verstärkung unseres Führungsteams durch Urs ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir bestmöglich aufgestellt sind, um die großen Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.“
Das Sesselrücken auf Funktionärsebene dürfte sich perspektivisch auch auf das zuletzt angespannte Verhältnis zwischen dem Österreichischen Skiverband und der FIS auswirken. Der Austausch zwischen Lehmann und der ÖSV-Spitze gilt als gut.