Manuel Feller redet zwar mitunter viel, aber nie um den heißen Brei herum. Und er selbst stellte vor seinem ersten Auftritt bei der WM klar, dass es um nichts mehr und nicht weniger als dieses eine Rennen geht. Im Slalom von Saalbach-Hinterglemm, in seinem Heimatskigebiet, das ganze vier Lifte von seinem Heimatort Fieberbrunn entfernt ist, kann es für ihn nur Gold geben. Es wäre kein Jahr nach dem Weltcup-Finale, bei dem er just hier nach einer Fabelsaison die Kristallkugel für den Weltcupsieg im Slalom überreicht bekam, nicht nur der nächste Höhepunkt, es wäre der Gipfel für ihn. Und nicht nur für ihn – im Teambewerb gab es schon einen Vorgeschmack, was er auslöst: Nie war es so laut, als er von Zwischenzeit zu Zwischenzeit Bestzeit fuhr, selten auf einen Schlag so still, als er einfädelte.