Halten die Nerven oder halten sie nicht – das war am Zwölferkogel die Frage vieler österreichischer Skifans vor dem Finale. Katharina Liensberger lag nach Lauf eins als Zweite voll auf Medaillenkurs und musste „nur“ noch einen ähnlich guten zweiten Durchgang erwischen – was die Vorarlbergerin dann auch teilweise tat. Es war nicht das große Feuerwerk, nicht die Attacke auf Goldmedaillengewinnerin Camille Rast, sondern eine überlegte und taktische Fahrt, die mit etwas Hundertstelglück die 16.700 Fans im Zielstadion in Ekstase versetzte. „Ich habe im Ziel nur den Zweier gesehen und mir gedacht: ‚Phu!‘“, gestand die Bronzemedaillengewinnerin.
WM-Slalom in Saalbach
Bronze für Katharina Liensberger: „Dieses Rennen bin ich für meine Oma gefahren“
Nach einem dramatischen Finale jubelte Katharina Liensberger über Bronze im Slalom. Der Wert dieser Medaille sei „unglaublich“ – auch aufgrund ihrer verstorbenen Oma.
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