Nur „Blech“ blieb Vincent Kriechmayr beim Super-G bei der alpinen Ski-WM in Saalbach. Fünf Hundertstel trennten den ÖSV-Star von einem Platz auf dem Podium – und damit auch von so einem bei der Siegerehrung. Wurden bei früheren Austragungen am Abend eines WM-Rennens noch die Top sechs auf dem Medal Plaza geehrt, ist dies in Saalbach 2025 nicht mehr der Fall. Schon bei der Verleihung der Goldmedaille an Stephanie Venier am Donnerstag waren nur die Top drei zugegen – wobei aufgrund des geteilten dritten Platzes von Lauren Macuga (USA) und Kajsa Vickhoff Lie (NOR) vier Speed-Frauen auf der Bühne standen.
So gehen am Freitagabend also neben Kriechmayr auch Teamkollege Stefan Babinsky (6.) und der fünftplatzierte Fredrik Möller (NOR) leer aus. „Ich habe das gar nicht gewusst“, sagte Babinsky, dem lediglich fünfzehn Hundertstel auf Rang drei fehlten. „Die FIS und Veranstalter werden das gemeinsam machen, es ist nicht meine Aufgabe, Dinge zu entscheiden. Sie werden das schon richtig machen.“ Somit wird der „Silberne“ Raphael Haaser der einzige Österreicher bei der Siegerehrung sein, bei der Marco Odermatt die Gold- und Adrian Smiseth Sejersted (NOR) die Bronzemedaille verliehen bekommen werden.