Arvid Auner hat in dieser Woche einige Brettln in seinen Wagen verladen. Dabei handelte es sich in großer Zahl um das Modell Klickparkett „Eiche astig“ und erst danach um seine Alpinboards. Denn Auner ist ein Mann, dessen Talent sich nicht nur auf den Sport beschränkt. „Ich beziehe nach der Saison mein neues Büro und da habe ich den Boden abgeholt. Der muss sich ein bisschen akklimatisieren, bevor wir ihn verlegen.“ Während das Parkett vor seiner Verlegung („Das mach‘ ich natürlich selbst.“) noch atmet, wird Auner, der auch eine Videoproduktionsfirma leitet, boarden.
In Krynica (POL) geht am Wochenende der Parallelweltcup nach den Spielen wieder weiter. Zwei Parallelriesentorläufe stehen auf dem Programm und der Slalomspezialist hat mit dem Staatsmeistertitel in dieser Sparte Selbstvertrauen getankt. „Ich habe da auch einen Killerschwung, ich muss ihn nur über einen ganzen Lauf zeigen“, sagt Auner, der mit dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom ein konkretes Ziel vor Augen hat. Aktuell liegt er in der Disziplinen-Wertung auf Rang drei, gefahren wird da noch Spindleruv Mlyn (CZE) und Winterberg (GER). Danach wird dann der Boden verlegt. „Mir taugt es einfach, wenn ich etwas weiterbringe und von einer Aufgabe direkt in die nächste wechseln kann. Das Arbeiten lenkt mich auch positiv ab und bringt mich auf andere Gedanken.“
Mit Carmen Kainz ist auch eine Steirerin in Polen vertreten. Sie reist wie Matthäus Pink, Christoph Karner und Julian Treffler vom Europacup in Lenzerheide (SUI) an, bei dem Pink den dritten Rang im Parallelriesentorlauf eingefahren hat.