Zwei von vier Turnieren der Carinthian Ladies Lakes Trophy wurden in Annenheim bereits gespielt, in dieser Woche findet in Pörtschach das dritte und best-dotierte (60.000 Euro) statt. Die Zwischenbilanz der heuer erstmals ausgetragenen Turnierserie kann sich durchaus sehen lassen. Bisher nahmen pro Turnier im Schnitt Athletinnen aus 25 verschiedenen Nationen teil und sorgten pro Woche für über 700 Nächtigungen. Viele Spielerinnen buchten sich gleich für mehrere Wochen in Kärnten ein, entgehen damit den üblichen, fast wöchentlichen Reisestrapazen. „Eine Serie über mehrere Wochen im gleichen Land, gibt auch den heimischen Aktiven die Möglichkeit, sich ohne großen finanziellen Aufwand auf internationalem Niveau zu messen“, erklärt Kitzbühel-Turnierdirektor Alexander Antonitsch.

Im nächsten Jahr soll die Serie einmal auf vier Kärntner Seen ausgeweitet werden. Neben Annenheim und Pörtschach sollen zwei neue Destinationen hinzukommen. „Wir verhandeln mit Klopein, Brennsee und Seeboden“, verrät KTV-Turnierreferent Gernot Dreier. Langfristig ist es ebenso vorstellbar, nicht nur in Kärnten zu spielen, sondern beispielsweise auch Tarvis, Bled oder Grado miteinzubeziehen. "Die Spielerinnen bevorzugen natürlich kurze Wege und eine einfache Anreise zwischen den Turnieren. In Griechenland gibt es sogar Serien, die über zwei Monate dauern", so Antonitsch weiter. Seitens des Landes wurde von Landesrat Sebastian Schuschnig bereits der Förderwille über dieses Jahr hinaus bekundet.