Drastische MaßnahmenATP erhöht Druck auf ungeimpfte Spieler

Ungeimpfte Tennisprofis müssen künftig weit mehr Tests absolvieren und sich an anfallenden Kosten beteiligen.

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Ist Novak Djokovic bereits geimpft? © AFP
 

Laut einer Aussendung der Vereinigung der professionellen Tennisspieler (ATP) sind derzeit gerade einmal 65 Prozent der Athleten geimpft. Mit Novak Djokovic, Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas legen die drei zurzeit besten Tennisspieler der Welt ihren Impfstatus nicht offen. Daher legt die ATP nun alles daran, die Impfquote nach oben zu treiben. Und das mit drastischen Maßnahmen.

In einer E-Mail an alle Spieler und Trainer schreibt die ATP, dass sie die Impfung weiterhin "dringend empfiehlt". Eine Impfpflicht werde zwar nicht ausgesprochen. "Wenn aber Regierungen oder lokale Gesundheitsbehörden eine vollständige Impfung der Spieler fordern, dann werden wir diese Entscheidung unterstützen." Damit bezieht man sich vor allem auf die Australian Open, wo eine Impfung zur Zeit vorgeschrieben wird.

Der Maßnahmenkatalog, der künftig ungeimpfte Spieler treffen wird, sieht Folgendes vor: Eine deutliche höhere Testfrequenz, eine mögliche Beteiligung an den Kosten und bei einem positiven Test im Vorfeld eines Turniers ein Wegfall der Preisgeldentschädigungen. Die darauffolgende Isolierung muss der Spieler ebenfalls selbst bezahlen.

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