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ATP-TurnierIn Kitzbühel soll es Tennis wie früher geben

Turnierdirektor Alex Antonitsch verspricht trotz 3-G-Kontrollen in der Gamsstadt eine Wohlfühlatmosphäre.

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TENNIS: GENERALI OPEN IN KITZBUeHEL: UeERSICHT
In Kitzbühel werden die Tribünen voll sein © APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER
 

Zahlreiche Absagen von Topstars, Spiele vor leeren Rängen und vermutlich triste Stimmung in den Stadien. Probleme, mit denen die Tennisverantwortlichen bei den Olympischen Spielen zu kämpfen haben, nicht aber Kitzbühel-Turnierdirektor Alexander Antonitsch. Der 55-Jährige verspricht den Fans in der kommenden Woche (26. bis 31. Juli) in der Gamsstadt eine Wohlfühlatmosphäre, wenn auch mit einer kleinen Einschränkung. „Wir werden die 3-G-Regeln beim Eingang sehr streng kontrollieren, aber auf der Anlage selbst wird man Tennis wie früher erleben können“, sagt Antonitsch, der Österreich 1988 bei den Spielen in Seoul vertreten durfte.

Der Kärntner ist sowohl mit dem Zuschauerinteresse („Für den Halbfinal- und den Finaltag gibt es nur noch Restkarten“) als auch dem Teilnehmerfeld zufrieden, obwohl Italiens Jungstar Lorenzo Musetti absagen musste. Der 19-Jährige wird Matteo Berrettini in Tokio vertreten. „Wenn man unseren Raster mit jenen der vorherigen Olympia-Jahre vergleicht, stehen wir heuer sehr gut da.“

Angeführt wird das Feld von dem aktuellen Weltranglistenelften Roberto Bautista Agut (ESP) vor dem starken Norweger Casper Ruud, der zuletzt das Turnier in Bastad gewinnen konnte und heute im Achtelfinale in Gstaad auf Dennis Novak trifft. Österreichs Nummer zwei, die aktuell auf Platz 122 zu finden ist, ist dank einer Wildcard zum neunten Mal im Hauptfeld der Generali Open. „Ich hoffe sehr, dass Dennis die Chance in Kitzbühel als Lokalmatador und österreichische Nummer eins, in Vertretung von Dominic Thiem nutzen und vielleicht hier erstmals in ein Viertel- oder Semifinale einziehen kann.“

Die zweite Wildcard für den Hauptbewerb erhielt der 23-jährige Tiroler Alexander Erler. Für die Qualifikation (24. und 25. Juli) erhielt der erst 18-jährige Salzburger Lukas Neumayer eine „Freikarte“.

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