Nach HandgelenksverletzungThiem fliegt zu weiteren Untersuchungen nach Barcelona

Noch ist immer nicht klar, wie schwer die Verletzung bei Dominic Thiems Handgelenk ist.

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ATP Mallorca Championships 2021
Dominic Thiem wurde zuerst am Platz behandelt © Quality Sport Images
 

Nachdem Dominic Thiem am Dienstag beim ATP-Rasenturnier auf Mallorca im Achtelfinale gegen den Franzosen Adrian Mannarino beim Stand von 5:2 wegen einer Verletzung im rechten Handgelenk aufgeben musste, herrscht weiter Unklarheit bezüglich des Verletzungsgrades. Zwar wurde der Österreicher noch am selben Abend bis nach 23 Uhr in Palma de Mallorca im Krankenhaus untersucht, doch konnte keine eindeutige Diagnose gestellt werden.

Daher hat sich der Weltranglistenfünfte nun dazu entschieden, noch am Mittwoch nach Barcelona zu fliegen. Dort wird Thiem einen Handspezialisten aufsuchen. Vom Ergebnis dieser Untersuchung hängt auch ab, wie es beim Niederösterreicher weitergeht.

"Ich bin sofort ins Spital von Palma de Mallorca gefahren, um ein MRI zu machen", wurde Thiem am Mittwoch via Turnier-Organisation von Mallorca zitiert. "Die Resultate waren nicht so klar, daher habe ich beschlossen, nach Barcelona zu fliegen, und es von einem Spezialisten anschauen zu lassen. Ich hoffe, ich kriege in den nächsten Tagen die Resultate und eine klare Diagnose."

So würde es bei Thiem weitergehen

Wenn es das Handgelenk zulässt, wird der 17-fache Turniersieger ab kommender Woche beim Grand-Slam-Event in Wimbledon aufschlagen. Der weitere Fahrplan des Lichtenwörthers sieht ab 12. Juli einen Start beim Sandplatzturnier in Hamburg vor (dort unterschrieb der Österreicher mit Turnierdirektorin Sandra Reichel einen Zweijahresvertrag), in der Woche darauf geht es weiter nach Gstaad. Dort konnte der Österreicher 2015 gewinnen.

Bevor Thiem dann Richtung Übersee abhebt (dort warten auf den 27-Jährigen zuerst die Einsätze in Toronto und Cincinnati), gäbe es für den Niederösterreicher nach der Olympia-Absage noch die Option, in Kitzbühel anzutreten. Allerdings ließ sich der Österreicher diese Entscheidung noch offen.

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