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Bublik nach Niederlage"Jannik Sinner ist so gut, er ist nicht menschlich"

Der erst 19-jährige Jannik Sinner steht als erst achter Teenager der Geschichte im Halbfinale von Miami. Fünf der sieben Spieler, die das vor ihm geschafft haben, wurden später zur Nummer eins der Welt.

Jannik Sinner
Jannik Sinner © AP
 

Mit einem 7:6, 6:4-Erfolg über Alexander Bublik zog Italiens Jungstar Jannik Sinner ins Halbfinale des Masters-Turniers von Miami ein. Der 19-Jährige ist damit erst der achte Teenager, der es in der Metropole von Florida in die Runde der letzten Vier geschafft hat. Fünf der sieben Spieler, die das vor ihm erreicht haben, wurden später zur Nummer eins der Welt. Im Halbfinale (es ist sein erstes auf ATP-1000-Ebene) trifft Sinner auf Roberto Bautista-Agut, der den topgesetzten Russen Daniil Medwedew glatt mit 6:4, 6:2 stoppte.

"Für mich ist er nicht menschlich", meinte der Kasache Bublik in der anschließenden Pressekonferenz. "Denn für mich ist es sehr überraschend, dass ein Bursche in diesem Alter dermaßen eine mentale Stärke hat, wie sonst kaum jemand auf der Tour." Und weiter: "Ich habe ihn während des Matches ein paar Mal Roboter genannt. Aber auf nette Art, weil er ein wirklich großartiger Spieler ist."

Aktuell liegt Sinner im ATP-Ranking auf Position 31, nach dem Turnier findet er sich zumindest auf Position 24 wieder. Wenn er auch Bautista-Agut knacken kann, geht es gleich noch weiter nach oben. Und der Südtiroler hat den Spanier erst vor zwei Wochen in Dubai eliminieren können. Dementsprechend voller Lob ist der 32-jährige Spanier auch gegenüber Sinner: "Er spielt großartiges Tennis und er wird einer der besten Spieler der Welt werden."

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