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Kontakt mit Corona-InfiziertemThiems Ex-Freundin Mladenovic bei US Open disqualifiziert

Weil sie mit dem am Coronavirus infizierten Franzosen Benoit Paire in Kontakt war, wurden Kristina Mladenovic und Doppel-Partnerin Timeo Babos von den US Open disqualifiziert. Das wirft Fragen auf - etwa, warum Adrian Mannarino zu seinem Drittrundenspiel gegen Alexander Zverev antreten durfte.

© AP
 

Das als Nummer eins gesetzte Damen-Doppel Kristina Mladenovic/Timea Babos ist bei den US Open wegen des Kontakts von Mladenovic zu dem mit dem Coronavirus infizierten Tennisprofi Benoit Paire vom weiteren Turnierverlauf ausgeschlossen worden. Mladenovic muss in ihrem Hotelzimmer in Quarantäne bleiben.

Der amerikanische Tennisverband USTA verwies in seiner Mitteilung am Samstag auf die Regelungen der Gesundheitsbehörden von Nassau County im Bundesstaat New York, wo die meisten Spielerinnen und Spieler wohnen. Mladenovic zähle demnach zu den Personen, die längeren Kontakt zu dem positiv auf Covid-19 getesteten Spieler hatten, hieß es in der USTA-Erklärung. Den Namen Paire nannte der Veranstalter nicht, der 31-jährige Franzose hatte aber sein Testergebnis selber öffentlich gemacht.

Kontaktperson Mannarino durfte spielen

Mladenovic musste in Quarantäne, weshalb das Doppel mit Babos disqualifiziert wurde. Warum Mladenovic ausgeschlossen wurde, der ebenfalls als Kontaktperson identifizierte Franzose Adrian Mannarino aber am Vortag nach langen Diskussionen doch zu seinem Drittrundenspiel gegen Alexander Zverev antreten durfte, blieb zunächst unklar. Mladenovic hatte erst vor wenigen Tagen die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers scharf kritisiert.

"Das ist ein Alptraum, den wir hier erleben. Ich habe nur den Wunsch, meine Freiheit wiederzubekommen", sagte die Weltranglisten-44. "Ich möchte so viele Dinge sagen, die uns hier passiert sind. Es ist absolut abscheulich, wie sie uns behandelt haben." Sie habe den Eindruck, "dass wir Gefangene, Kriminelle sind", sagte die 27-Jährige. "Wir sind machtlos und leiden nur."

Kommentare (2)

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DergeerderteSteirer
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Veranstalter und Sponsoren bestimmen wo, wann, wie, warum, wieso und dergleichen sich ihre "Probanden" bewegen dürfen, ............

jedoch ist auch zu erwähnen und zu betonen das vorallem "die Manager" der Sportler nur "Geld" sehen wollen, unterm Strich ist es den "Geldhaien" egal welche Umstände und Vorraussetzungen vorherrschen, "Geld muß in ihre Säcke und auf ihre Konten fließen" !
Ob diese "Knebelverträge" welche die Sportler da eingehen um Ruhm und auch Geld zu schäffeln der richtige Weg ist bleibt dahingestellt, mit Idealismus und Spaß am Sport hat dies nichts mehr zu tun !!

Lilithwashere
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