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Kristina MladenovicThiems Exfreundin übt unter Tränen scharfe Kritik an US Open

Die französische Tennisspielerin Kristina Mladenovic erlebte bei den US Open nicht nur die bitterste Niederlage ihrer Karriere, sondern laut eigener Aussage auch ihre schlimmste Zeit.

Kristina Mladenovic
Kristina Mladenovic © AP
 

6:1 und 5:1 führte Kristina Mladenovic gegen Warwara Gratschewa (RUS), hatte bei 5:2 im zweiten Satz nicht weniger als vier Mätchbälle, drei davon am Stück - und ging letztlich gegen die Grand-Slam-Debütantin mit 6:1, 6:7(2), 0:6 unter.

Bei der anschließenden Pressekonferenz war die Exfreundin von Dominic Thiem mit den Nerven am Ende. Zum einen wegen der bitteren Niederlage, zum anderen wegen der Umstände in der Blase der US Open. Die 27-Jährige hatte es zuvor besonders hart getroffen, sie litt unter Extra-Auflagen, da sie mit ihrem Corona-positiv getesteten Landsmann Benoit Paire Kontakt gehabt hatte. Mladenovic durfte ihr Hotelzimmer nur zum Training und für die Spiele verlassen, von den Annehmlichkeiten der Blase (Spielhalle, Golf-Simulator, Tischtennistisch etc.) hatte die Nummer 42 der Welt nichts.

Für ihre Niederlage wollte sie die United States Tennis Association (USTA) - die Ausrichter der US Open - zwar nicht verantwortlich machen ("Es ist nicht der Fehler der USTA, dass ich meine vier Matchbälle nicht verwertet habe. Es ist die schmerzvollste Niederlage meiner Karriere."), doch dann ging Kiki auf Konfrontationskurs: "Was sie uns hier durchmachen lassen, ist abscheulich. (...) Ich möchte meine Freiheit zurück. Ich habe das Gefühl, wir sind Kriminelle. (...) Wir haben keine Bewegungsfreiheit, keine Identität. (...) Wenn ich gewusst hätte, dass das solche Konsequenzen hat, wäre ich hier nie angetreten."

Vielleicht ein kleiner Trost: 100.000 US-Dollar kassierte Mladenovic für ihren Sieg in der ersten Runde über Hailey Baptiste (USA).

Benoit Paire ist ratlos

Benoit Paire hat derweil weiterhin keine Erklärung für seinen positiven Corona-Test. "Ich bin hier angekommen, habe mich wie alle anderen auch in die Bubble begeben und mich nicht aus ihr rausbewegt. Was passiert ist? Ich weiß es nicht", sagte Paire in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken.

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Der 31-Jährige war am Samstag positiv auf Covid-19 getestet und zwei Tage vor Turnierbeginn von den US Open ausgeschlossen worden. Ein weiterer Test am Montag sei jedoch negativ gewesen, sagte Paire. Bis mindestens Dienstag darf der Weltranglisten-23. sein Hotelzimmer nicht verlassen. "Es geht mir gut, ich habe keine Symptome und hatte auch keine", sagte Paire. "Es ist schwer zu verstehen. Ein positiver Test, ein negativer Test. Aber so sind die Regeln. Wir wussten das. Wenn du positiv getestet wirst, bist du raus aus dem Turnier."

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