Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vienna City Marathon (VCM) müssen sich am Wochenende auf deutlich unterschiedliche Wetterverhältnisse einstellen. Während der Samstag ideale Voraussetzungen für die Nachwuchs- und Rahmenbewerbe bringt, zeigt sich der Hauptbewerbtag am Sonntag wechselhaft, wie die GeoSphere Austria mitteilte.
Kaltfront am Sonntag
Am Samstag ist ganztägig mit strahlendem Sonnenschein, kaum Wolken und nahezu windstillen Verhältnissen zu rechnen. Die Temperaturen steigen von rund sieben Grad in der Früh auf bis zu 20 Grad am Nachmittag. Damit herrschen optimale Bedingungen für Kinder-, Schüler- und Fun-Läufe sowie für Besucher entlang der Strecke.
Am Sonntag zieht hingegen eine schwache Kaltfront durch. Bereits ab den Morgenstunden nehmen die Wolken zu, zunächst bleibt es aber noch trocken. Ab Mittag setzt Regen ein, der bis in den Abend anhält. Trotz der dichteren Bewölkung werden Höchstwerte von bis zu 22 Grad erwartet, am Nachmittag frischt der Wind leicht auf. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marathons sowie des Halbmarathons bedeutet das zunehmend nasse Bedingungen im Rennverlauf.
Polizei auf Großeinsatz „bestens vorbereitet“
Wie auch immer das Wetter wird, die Polizei ist für den 43. Vienna City Marathon „bestens vorbereitet“. Das betonte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bei der Präsentation der Sicherheitsvorkehrungen am Freitag vor dem Rathaus. Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten werden im Dienst sein, sagte Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl, allen voran Beamte der Verkehrsabteilung. Das Einsatz- und Sicherheitskonzept wurde mit den beteiligten Blaulichtorganisationen ausgearbeitet.
Für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag gab es mit 49.000 Anmeldungen erneut einen Rekord. Für die volle Marathondistanz am Sonntag sind es 13.000. Das Rote Kreuz wird am Sonntag mit 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – die zum großen Teil ehrenamtlich tätig sind – im Einsatz sein, sagte Landesrettungskommandant Georg Geczek.