Sein Debüt im Vorjahr beim Masters verlief für Sepp Straka ganz ordentlich, er schaffte souverän den Cut und durfte sich am Ende über einen äußerst soliden geteilten 30. Rang freuen. Mit dem Ergebnis war der gebürtige Wiener zwar zufrieden, aber er weiß, dass für ihn wesentlich mehr möglich ist, als er vor zwölf Monaten gezeigt hat. Und sein Spiel kommt zum richtigen Zeitpunkt wieder in Schwung. Bei den Valero Open in Texas in der Vorwoche scorte der Rapid-Fan am Schlusstag bei schwierigen Bedingungen eine Runde von drei unter Par, er produzierte vier Birdies und musste nur einen Schlagverlust hinnehmen. Der Platz in Augusta zählt zu den Lieblingskursen von Straka, da das Layout seinem Spiel sehr entgegenkommt. „Es sind viele Draws (Anm.: Ballflugkurve von rechts nach links) vom Abschlag erforderlich und ich liebe schnelle Grüns, die in Augusta ja immer exzellent sind“, sagt der 29-Jährige.