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3x3-BasketballDas Team Graz gab vor dem World-Tour-Auftritt ein Warnsignal ab

Nach dem Turniersieg in Tel Aviv (ISR) reiste das Team Graz rund um Moritz Lanegger nach Doha. Dort bestreitet es am Freitag und Samstag sein zweites Turnier auf der World Tour.

Moritz Lanegger, Matthias Linorter, Filip Krämer und Fabricio Vay (von links)
Moritz Lanegger, Matthias Linorter, Filip Krämer und Fabricio Vay (von links) © FIBA
 

Statt nach Gmunden oder St. Pölten zieht es ihn in Städte wie Tel Aviv oder Doha. Statt mehrstündigen Busfahrten sitzt er mittlerweile noch länger im Flugzeug - und statt fünf Gegenspieler hat er nur noch drei. Die Entscheidung des Basketballers Moritz Lanegger, sich statt dem klassischen Fünf-gegen-fünf dem modernen Drei-gegen-drei zu widmen, war, wie die jüngsten Ergebnisse zeigen, goldrichtig.

Mit dem Turniersieg in Israel ist Kapitän Lanegger mit seinem "Team Graz" erfolgreich in die Olympia-Saison gestartet. "Unser Team gibt es jetzt seit einem dreiviertel Jahr. Die Entwicklung ist wirklich positiv", sagt der Steirer. Der europäische Basketball-Verband FIBA würdigte den Kapitän, Filip Krämer, Matthias Linortner und Fabricio Vay nach dem Sieg auf seiner Homepage mit einem Artikel und beschreibt das Quartett als "aufkommende 3x3-Macht" nach einem "beeindruckenden Debüt im Vorjahr".

Die Wertschätzung steigt

Gleichzeitig sei der Turniersieg "ein Warnsignal" an Gegner: Am Freitag und am Samstag findet ein Turnier auf World-Tour-Ebene (höchste Kategorie) in Doha statt. Dort warten die besten 3x3-Teams der Welt. Es ist das zweite Turnier dieser Kategorie, an dem die Österreicher teilnehmen. In der Rolle des Underdogs sind die Österreicher nicht mehr: "Wir merken, dass wir Respekt bekommen. Vor kurzem hat uns noch niemand gekannt, jetzt wollen Teams mit uns trainieren und nehmen Kontakt auf", sagt Lanegger.

Das Team Graz ist professionell aufgestellt, verfügt neben einem Trainer (Stano Stelzhammer) auch über einen Athletiktrainer und einen Physiotherapeuten. Das Training ist intensiv: "Ich bin jetzt öfter in der Kraftkammer als vorher. So hart wie jetzt habe ich selten trainiert, vielleicht bei den Kapfenberg Bulls unter Michael Schrittwieser", sagt Lanegger mit einem Lachen. Das große Ziel bleiben die Olympischen Spiele, der Weg dorthin führt über das in Graz stattfindende Qualifikationsturnier Ende Mai.

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