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Eine Hundertstel fehlte auf GoldAnna Veith und die Achterbahn der Gefühle

Ester Ledecka holte überraschend Olympia-Gold im Super-G. Anna Veith landete mit nur einer Hundertstel Rückstand auf Platz zwei, Tina Weirather ist Dritte. Die restlichen Österreicherinnen waren weit weg von einem Stockerplatz.

Veith hat die Silberne in der Tasche
Veith hat die Silberne in der Tasche © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Matic Klansek)
 

Mit einer riesengroßen Überraschung endete der Super-G der Damen. Denn während schon Anna Veith als vermeintliche Siegerin feststand, ging Ester Ledecka mit Startnummer 26 ins Rennen. Und die Snowboard-Weltmeisterin (!) setzte sich um 0,01 Sekunden vor die Österreicherin an die Spitze, konnte ihre Führung im Ziel kaum glauben. Und die Tschechin sichert sich mit dieser Fahrt Olympia-Gold vor Veith. Beste Weltcup-Platzierung von Ledecka war bislang übrigens Platz 19 im Super-G. "Im Ziel dachte ich, da muss ein Fehler in der Zeitnehmung passiert sein", sagt Ledecka, die im Parallel-Bewerb der Snowboarder die große Favoritin ist.

Olympia 2018: Sensation

Große Freude herrschte bei Anna Veith nach der Zieleinfahrt. Die Salzburgerin lag nach einem guten Lauf auf Platz Eins.

(c) AP (Christophe Ena)

Mit einer Laufzeit von 1:21,12 Sekunden sah sie lange nach der sicheren Siegerin aus.

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

Mit Startnummer 26 ging dann die amtierende Snowboard-Weltmeisterin Ester Ledecka ins Rennen.

(c) AP (Alessandro Trovati)

Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Anna Veith sicherte sich Ledecka die Gold-Medaille. Sie selbst konnte es zuerst gar nicht fassen.

(c) APA/AFP/MARTIN BERNETTI (MARTIN BERNETTI)

Die Bronze-Medaille ging an die Liechtensteinerin Tina Weirather.

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Auch die Pressekonferenz verlief kurios. Ester Ledecka beantwortete die Fragen mit Skibrille. Der Grund: Sie selbst hatte nicht mit dem Erfolg gerechnet und sich deshalb nicht geschminkt.

(c) APA/AFP/LUKE PHILLIPS (LUKE PHILLIPS)

Bei der Medaillen-Vergabe fehlte die Skibrille dann. Perfekt geschminkt und gestylt nahmen die Damen ihr Edelmetall entgegen.

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

Klicken Sie sich durch die besten Bilder des Rennens!

(c) APA/AFP/DIMITAR DILKOFF (DIMITAR DILKOFF)
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Und Veith? Die freut sich auch über Platz zwei. "Kurzzeitig war das schon eine Überraschung. Aber ich möchte ihr gratulieren. Sie hat den Sieg verdient", sagt die Österreicherin. "Ich bin aber extrem glücklich, was ich gezeigt habe. Und eine Silbermedaille zu machen, ist auch etwas Großes. Für mich passt das genauso."

Olympia 2018: Sensation

Große Freude herrschte bei Anna Veith nach der Zieleinfahrt. Die Salzburgerin lag nach einem guten Lauf auf Platz Eins.

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Mit einer Laufzeit von 1:21,12 Sekunden sah sie lange nach der sicheren Siegerin aus.

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Mit Startnummer 26 ging dann die amtierende Snowboard-Weltmeisterin Ester Ledecka ins Rennen.

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Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Anna Veith sicherte sich Ledecka die Gold-Medaille. Sie selbst konnte es zuerst gar nicht fassen.

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Die Bronze-Medaille ging an die Liechtensteinerin Tina Weirather.

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Auch die Pressekonferenz verlief kurios. Ester Ledecka beantwortete die Fragen mit Skibrille. Der Grund: Sie selbst hatte nicht mit dem Erfolg gerechnet und sich deshalb nicht geschminkt.

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Bei der Medaillen-Vergabe fehlte die Skibrille dann. Perfekt geschminkt und gestylt nahmen die Damen ihr Edelmetall entgegen.

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Bronze geht an Tina Weirather (+0,11 Sekunden). "Ich war extrem nervös heute, mir war dauernd schlecht. Ich bin das nicht gewohnt, dass ich so nervös bin. Im Ziel war die Erleichterung dann riesig, dass der Druck weg ist und ich einen guten Job gemacht habe."

Hütter, Schmidhofer und Tippler geschlagen

Und die anderen Österreicherinnen? Cornelia Hütter (+0,43) liegt auf Rang acht. "Heute habe ich wieder ein, zwei kleine Fehler eingebaut und das sind die Zehntel, die du dann bekommst."

Nicole Schmidhofer (18.) hat 1,19 Rückstand auf die Siegerin: "Ich hatte ein bisschen Pech mit dem Gegenwind und bin oben nicht weitergekommen. Bei der ersten Welle hatte ich ein bisschen Aufwind, das hat mich dann auch geschreckt. Leider war das heute nicht mein Glückstag. Ansonsten ist es richtig, richtig cool zum Fahren."

Und auch Tamara Tippler (21./+1,38) kann kein Wort um eine Medaille mitsprechen. "Ein Wahnsinn, mit der Siegerin hat keiner gerechnet. Sie war aber schon immer schnell und Olympische Spiele haben einige Gesetze."

Favoritin Lindsey Vonn, die mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen war, hatte einen Fehler kurz vor dem Ziel und damit keine Chance mehr auf eine Medaille. "Nächste Chance ist Abfahrt."

<<< Der Liveticker des Rennens zum Nachlesen >>>

Zur Person

Ester LEDECKA (Tschechien/22 Jahre)
Geboren: 22. März 1995 in Prag
Wohnort: Prag
Familienstand: ledig
Hobbys: Beach-Volleyball, Windsurfen, Eishockey
Webseite: http://www.ester-ledecka.cz/
Größte Erfolge:
Ski alpin:
Olympia: Gold Super-G 2018 Pyeongchang
23. Riesentorlauf 2018 Pyeongchang
WM: 20. Kombination 2017 St. Moritz
Weltcup: 7. Abfahrt Lake Louise 2017
Snowboard:
Olympia: Sechste Parallel-Slalom 2014 Sotschi
Siebente Parallel-Riesentorlauf 2014 Sotschi
WM: Gold Parallel-Slalom 2015 Kreischberg
Gold Parallel-Riesentorlauf 2017 Sierra Nevada
Silber Parallel-Slalom 2017 Sierra Nevada
Weltcup: 14 Siege - 3 x Zweite, 3 x Dritte
Gesamtsiegerin Parallel-Wertung 2015/16, 2016/17
Gesamtsiegerin Parallel-RTL-Wertung 2015/16
Gesamtzweite Parallel-Slalom-Wertung 2013/14, 2016/17

Kommentare (6)

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henry2
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Gerbur, der Pyschologe

...äh, Psychologe. Ferndiagnose? Wenn's auf das ankommt - bitte, Bode Miller, lästere weiter.

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gerbur
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Der Sager von Bode Miller

hat sie erst in "Fahrt" gebracht. So ganz unrichtig dürfte er ja nicht gelegen sein.

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henry2
0
4
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Überraschungssieger(in)

Es gab natürlich immer wieder solche, aber Ledecka war sicherlich das Nun-Plus-Ultra. Kurios auch, dass nicht nur Gold und Silber, sondern auch Bronze und Blech um 1/100 sec. entschieden wurden. Eigentlich hatten nur die Siegerin und Weirather Grund zum Jubeln - was überhaupt recht oft der Fall ist, denn als Zweite kannst du dich auch bei einer etwas größeren Zeitdifferenz ärgern.
Und (wie man es wg. Maier/Mayer anmerkte) gab es auch hier eine Parallel zu 1998, als damals Picabo Street ebenfalls um die eine Hundertstel vor Michaela Dorfmeister gewonnen hat. Sonst weiß ich wenige solche Hundertstel-Entscheidungen, eine gab es beim Damen-"Riesen" 1980, als Pelen gegenüber ihrer Teamkollegin Serrat mit dieser Lächerlichkeit zu Bronze gekommen ist.
Blöd auch, dass nicht heute die Ledecka einen Snowboard-Bewerb hatte, aber vielleicht ist's dann bei der Damenabfahrt so (wo sie definitiv beim Snowboard ist, außer da gibt es Verschiebungen), und Hütter profitiert....

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Rudi Mikosch
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Super - G.

Des is ja eine absolute Beleidigung gegenüber den Super - G Stars. Olympia Olympia , Du hast Gesetze , zum Schämen und verkriechen , kommt da eine aus einer anderen Sport -Sparte zu Gold ! Trotzdem Anna V. - Gratulation zu Silber !

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arrigo
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Hut ab!

Das ist ungefähr so, wie wenn der David Alaba die French Open gewinnen würde! :-)

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zyni
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Schade für Veith,

aber solche Rennen machen den Sport attraktiver.
Hoffe man bleibt sportlich und spricht nicht von Zufallssiegerin.

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