Judoka Michaela Polleres hat sich am Tag nach dem Bronzemedaillengewinn mit einer Sightseeing-Tour im Kreis der Familie durch Paris belohnt. „Wir waren beim Louvre, haben das Olympische Feuer angeschaut, waren bei Notre Dame, dem Invalidendom, sind auf einen Cafe gegangen und eine Kleinigkeit essen“, sagte die Niederösterreicherin. Geschlafen habe sie wie die Medaille ganz gut, diese lag auf dem Nachtkästchen. Es war ihre zweite bei Olympia nach Tokio-Silber. Sie sei am Mittwochabend erst spät ins Österreich-Haus gekommen, habe „Hunderttausend Fotos und Interviews“ geben müssen, und sei auch froh gewesen, als sie nach Hause aufbrach. „Irgendwann war es mir dann zu viel Trubel, aber da muss ich durch. Ich war so fertig.“ Donnerstagvormittag war sie in der Judo-Arena und schaute sich ihren Teamkollegen Aaron Fara an, der in Runde eins unterlag.