Lisa Perterer war gezeichnet. Nicht nur von der Anstrengung des Olympischen Triathlons. Sie war die vorletzte Teilnehmerin, die 12:32 Minuten (!) nach Siegerin Cassandre Beaugrand, die Paris in einen Jubelsturm versetzte, das Ziel auf der Pont Alexandre III. erreichte. „Ich hätte Österreich gerne besser vertreten“, sagte sie nach dem 50. Platz, „aber das war heute nicht möglich. Ich habe alles getan, was möglich war.“ Auch Julia Hauser war mit ihrem Rennen nicht ganz zufrieden. Auch die Wienerin verlor jede Chance schon in der Seine. Die wurde am Mittwoch endlich freigegeben. Und nicht der Schmutz bremste die Österreicherinnen, sondern die starke Strömung, die einige zur Verzweiflung trieb.