Sie war als Medaillenanwärterin ins olympische Zeitfahren von Paris gegangen, gekommen ist es ganz anders. Bei einem Sturz auf der regennassen Straße verletzte sich Anna Kiesenhofer am Ellbogen, am Ende wurde es für die Olympiasiegerin im Straßenrennen von Tokio nur der 33. von 35 Fahrerinnen. „Enttäuscht ist eine Untertreibung“, meldete sich die 33-Jährige nun auf Instagram zu Wort. „Die tiefen Wunden an meinem Ellbogen haben es für mich unmöglich gemacht, das Rennen in einer Art zu beenden, die ich Rennfahren nenne.“