Es war nicht nur ein Streckenrekord, sondern wohl auch eine Richtmarke für die Ewigkeit. Der Spanier Marc Márquez, der sich zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder in die Favoritenrolle für den WM-Titel gebracht hatte, holte im italienischen Mugello seine klassenübergreifende 100. Pole Position und stach dabei den Lokalmatador Francesco Bagnaia um lediglich 59 Tausendstel aus. Seine Rundenzeit von 1:44.169 Minuten pulverisierte gleichzeitig die letztjährige Bestmarke von Jorge Martin um fast vier Zehntel. Als Dritter geht Bruder Alex Márquez ins Hauptrennen, der gleichzeitig auch schärfster Konkurrent im Kampf um einen abermals historischen siebenten MotoGP-Titel ist. Für den Ducati-Lenovo-Piloten war es anschließend sichtlich eine Genugtuung, diesen Meilenstein aus eigener Kraft ohne Windschatten zu erreichen. „Ich bin super glücklich, weil es eine richtige Pole-Position war. Ich habe alleine versucht bis ans Limit zu pushen und habe eine sehr gute Runde hinbekommen“, freute sich der Rekordmann und fügte an: „Gerade auf einem Kurs, auf welchem Francesco und Alex in der Vergangenheit immer schneller waren, ist es noch wertvoller.“