Guanyu ZhouErstmals ein Chinese als Stammfahrer in der Formel 1

Alfa Romeo hat das letzte freie Formel-1-Cockpit für 2022 an Guanyu Zhou vergeben und damit als erster Rennstall einen Chinesen als Stammfahrer verpflichtet.

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FORMULA 1 - GP of Austria 2021
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Alfa Romeo hat das letzte freie Formel-1-Cockpit für 2022 an Guanyu Zhou vergeben und damit als erster Rennstall einen Chinesen als Stammfahrer verpflichtet. Wie das Team am Dienstag mitteilte, ersetzt der 22-jährige Formel-2-Pilot den Italiener Antonio Giovinazzi. Damit geht Alfa Romeo im kommenden Jahr mit einer neuen Fahrerpaarung an den Start. Für Routinier Kimi Räikkönen aus Finnland, der seine Karriere beendet, kommt Landsmann Valtteri Bottas von Mercedes.

Ma Qinghua war 2012 der erste Chinese gewesen, der an einem Formel-1-Wochenende teilgenommen hatte, ein Rennen in der Königsklasse des Motorsports bestritt er aber nie.

Die Verpflichtung von Zhou könnte für Alfa Romeo auch deshalb ein guter Schachzug sein, weil der in London beheimatete Asiate eine ordentliche Summe an Sponsorengeldern mitbringt. Kolportiert werden 25 Millionen Franken (23,74 Mio. Euro), um die das Team-Budget aufgewertet wird. Geld, das Alfa Romeo im Hinblick auf die anstehende Regel-Revolution 2022 gut gebrauchen kann. Auch für die Formel-1-Besitzer könnte Zhou ein Volltreffer sein, denn das Potenzial des chinesischen Markts ist enorm.

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