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Formel-1-GP von RusslandPole-Postion für Leclerc und Toro Rosso macht in Mode

Wieder Charles Leclerc. Pole-Position beim Großen Preis von Russland in Sotschi. 2020 soll Toro Rosso einen neuen Namen bekommen und in Scuderia Alpha Tauri, dem Mode-Label von Red Bull, umbenannt werden.

Daniil Kvyat
Daniil Kvyat im Toro Rosso © (c) AP (Vincent Thian)
 

Minardi, Toro Rosso und Alpha Tauri. Jordan, Force India und Racing Point. Sauber und Alfa Romeo. Namensänderungen in der Formel 1 sind en vogue. Noch vor dem  Qualifying zum Großen Preis von Russland (Liveticker zum Nachlesen), bei dem Charles Leclerc seine vierte Pole-Position en suite nach der Sonderpause vor Lewis Hamilton holte, wurde bekannt, dass bereits im kommenden Jahr die Scuderia Toro Rosso, das Junior-Team von Red Bull einen neuen Namen bekommen soll. Und zwar in Scuderia Alpha Tauri Honda.

Alpha Tauri ist das Modelabel von Red Bull. Benannt nach dem hellsten und energiereichsten Stern im Sternbild des Stiers. Es soll Perfektion reflektieren. Alpha Tauri produziert hochwertige und innovative Damen- und Herren-Mode. Geschäfte gibt es in Graz und Salzburg. Oder auch im Online-Store.

2006 hat Red Bull den in Faenza beheimateten Rennstall Minardi gekauft und als Schwesterteam in der Formel 1 etabliert. Vor allem, um dem hauseigenen Nachwuchs aus dem Red-Bull-Förderprogramm einen leichteren Einstieg zu ermöglichen. Sowohl Sebastian Vettel, der 2008 seinen ersten GP-Sieg in Monza gefeiert hat, als auch Max Verstappen waren zuerst bei Toro Rosso engagiert. So wie jetzt auch Alex Albon. Teamchef ist von Beginn an der Österreicher Franz Tost.

Natürlich muss noch der Rechteinhaber der Formel 1, Liberty Media, sein Okay zur Namensänderung geben. Dies soll aber noch Anfang Oktober geschehen. Toro Rosso ist seit 2006 in der Formel 1. Das B-Team von Red Bull fuhr bisher 262 Grand Prix. Das beste Ergebnis in der Konstrukteurs-WM gelang 2008 mit dem sechsten Platz.

Foto ©

Mercedes & Mclaren

Der Vertrag von McLaren mit Renault läuft Ende 2020 aus. Dann soll zumindest bis einschließlich 2024 mit Mercedes-Triebwerken gefahren werden.

Bereits von 1995 bis 2014 fuhr das britische McLaren-Team mit Motoren des deutschen Herstellers. In dieser Zeit gewann der Rennstall auch dreimal den Fahrertitel und wurde einmal Konstrukteurs-Weltmeister. Der Finne Mika Häkkinen (1998, 1999) und der Brite Lewis Hamilton (2008) holten sich im McLaren-Mercedes die WM-Krone.

Nun will das Team nach schwierigen Jahren wohl zurück zu alten Erfolgen und könnte dabei auf eine bewährte Partnerschaft setzen. Auch die Kosten sollen geringer sein.

Mercedes dürfte damit 2021 mit McLaren, Racing Point, Williams und dem eigenen Werksteam schon vier Rennställe beliefern. Das würde die Position in der Formel 1 weiter stärken und die Kosten für die Entwicklung der Motoren senken.

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