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Anthoine Hubert Motorsport-Weltverband arbeitet tödlichen Unfall auf

Die FIA wird demnach mit dem nationalen belgischen Automobilverband und den Behörden zusammenarbeiten, um mehr Erkenntnisse zum Unfall zu gewinnen.

Anthoine Hubert
Weltverband arbeitet tödlichen Unfall auf © APA/AFP/POOL/VALDRIN XHEMAJ
 

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat mit der Aufarbeitung des tödlichen Unfalls von Nachwuchsfahrer Anthoine Hubert begonnen. Die Untersuchung sei bereits am Samstag unmittelbar nach dem dramatischen Vorfall angelaufen, sagte FIA-Renndirektor Michael Masi im Anschluss an den Formel-1-Grand-Prix von Belgien auf der Unglücksstrecke in Spa-Francorchamps.

Kommentar: "Rennfahrer nehmen jedes Risiko in Kauf"

Die FIA wird demnach mit dem nationalen belgischen Automobilverband und den Behörden zusammenarbeiten, um mehr Erkenntnisse zum Unfall zu gewinnen. Masi betonte, dass es keinen zeitlichen Rahmen gebe und die Aufarbeitung vor allem gründlich durchgeführt werden solle. "Wir werden eine vollständige Untersuchung durchführen, wie es die FIA bei allen schwerwiegenden Vorfällen tut", sagte der Australier.

Der 22-jährige Franzose Hubert war am Samstag an seinen schweren Verletzungen gestorben, die er sich bei einem schlimmen Unfall in der Nachwuchs-Rennserie Formel 2 zugezogen hatte. Huberts Auto wurde von einem anderen Wagen erfasst und dabei völlig zerstört.

Correa auf dem Weg der Besserung

Der Zustand des in den tödlichen Unfall beim Formel-2-Rennen in Spa-Francorchamps verwickelten US-Autorennfahrers Juan Manuel Correa verbessert sich langsam. Wie am Montag auf der Internetseite des 20-Jährigen mitgeteilt wurde, musste sich Correa am Sonntag einer vierstündigen Operation unterziehen, um die Brüche an beiden Beinen zu behandeln.

Sein Zustand sei weiterhin stabil und er bei vollem Bewusstsein. Seine Eltern sind mittlerweile am Krankenbett im belgischen Lüttich angekommen und unterstützen Correa, der "völlig überwältigt von Traurigkeit ist".

Bei dem Horror-Crash auf der Rennstrecke im Rahmen der Formel 2 war Correa am Samstag mit voller Geschwindigkeit in den querstehenden Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gerast. Der 22-jährige Hubert starb später an seinen schweren Verletzungen. Hubert war in die Begrenzung gekracht, sein Fahrzeug wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Correa hatte keine Chance auszuweichen. Der Fahrer des Sauber Junior Teams überschlug sich und sein Wagen blieb kopfüber auf der Strecke liegen. Das Rennen wurde abgebrochen.

Correa, der zur Beobachtung noch einen Tag auf der Intensivstation bleiben soll, drückte der Familie von Hubert aus dem Krankenhaus sein Mitgefühl aus und betet für sie. Sobald sein Zustand es zulässt, soll der in Ecuador geborene Fahrer in die USA geflogen werden. Dann könne die lange Rehabilitation beginnen, hieß es in der Mitteilung. Neben Beinbrüchen hatte Correa auch eine leichte Verletzung an der Wirbelsäule erlitten.

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DandyDust
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Eau Rouge und die Frage nach der "Schuld"

Im Zusammenhang mit einem weiteren tödlichen Unfall in der berühmten Senke Eau Rouge in Spa, stellen sich mehrere Fragen:
1) Die Wichtigste: Wie lange noch wollen die erwachsenen Verantwortlichen Buben von 17-25 Jahren mit Fahrzeugen mit über 500PS durch diese Streckenstelle gegeneinander auf Gedeih und Verderb rennfahren lassen. Diese jungen Leute sind bekanntlich dazu aufgefordert, ALLES zu geben, um ihr Talent unter Beweis zu stellen.
Haben es die Autohersteller und Daran-Geld-Verdiener wirklich nötig, ihre jungen Schützlinge solch unnötig gefährlichen Streckenstellen auszusetzen?
2) Noch etwas anderes: Es ist zu befürchten, dass der Fahrer Correa, aus oben genannten Gründen, leider absichtlich versucht hat einen Vorteil zu gewinnen, indem er am Gas blieb, obwohl bereits Probleme ersichtlich waren... ich will hier nicht weiter über diese Frage spekulieren, allerdings sollten gerade jene Berichterstatter, die als seriös bezeichnet werden wollen, die sog. Aufarbeitung durch die FIA sehr genau nachvollziehen. Werden die onboard-Aufnahmen von Correa -wenigstens für die Journalisten - zu sehen sein? Ich wette jetzt schon mal dagegen... denn ich vermute, dass man sehen könnte, dass der Dreher von Alesi für Correa ziemlich sicher sichtbar gewesen ist... falls das der Fall ist, und er dann beschloss vollgas - auf der rechten Seite - vermeintlich einen Vorteil zu erlangen, trägt der junge Mann selbstverständlich die Hauptschuld am Tod seines Mitbewerbers...

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