Es war der emotionale Start eines chaotischen Rennens. Racing-Bulls-Rookie Isack Hadjar verlor bei seinem ersten Grand Prix in der Formel 1 bereits in der Aufwärmrunde die Kontrolle über sein Auto und crashte in die Bande. Glücklicherweise blieb der Franzose dabei unverletzt, das Rennen musste aber mit Verspätung gestartet werden.

Hadjar mit Tränen im Gesicht

Auf dem Weg zurück in die Team-Hospitality war die Enttäuschung groß. Daran änderte auch eine herzhafte Umarmung von Anthony Hamilton, Vater des siebenfachen Champions Lewis Hamilton, nichts. Hadjar sprach vom „schlimmsten Moment meiner Karriere“ und vergoss auch einige Tränen.

Das kam bei Red-Bull-Motorsportberater und Förderer Helmut Marko nicht gut an. Der Grazer ist bekannt für seine harte Umgangsart gegenüber Rookies und erwartet auch viel von seinen Nachwuchstalenten. „Er hat ja eine tränenreiche Show geboten“, meinte Marko zur Reaktion Hadjars. „Das war ein bisschen peinlich.“