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DTM-ChefGerhard Berger: "Wir denken nicht in Deadlines"

DTM-Chef Gerhard Berger rechnet mit Entscheidungen zur Zukunft des Deutschen Tourwagen-Masters in etwa drei, vier Wochen.

DTM-Chef Gerhard Berger
DTM-Chef Gerhard Berger © APA/dpa/Uwe Anspach
 

Der 60-jährige Tiroler sagte aber mit Blick auf einen möglichen zweiten Hersteller, damit die Saison 2021 überhaupt geplant werden könnte: "Wir denken nicht in Deadlines."

Es gehe auch weniger um einen zweiten Hersteller, sondern eher darum festzustellen, ob man die DTM fortführe. Und wenn ja, wie man dann einen zweiten, dritten und vierten Hersteller für die Serie akquiriere. Diesen Wunsch gebe es schon seit mehreren Jahren, "und die Corona-Situation hat das Thema zusätzlich verschärft. Man muss sich schon grundsätzlich Gedanken machen, wie man die DTM weiter planen und attraktiv gestalten will", betonte Berger.

Durch den angekündigten Ausstieg von Audi nach der Saison in diesem Jahr steht die DTM vorerst nur noch mit einem Hersteller 2021 da. BMW habe sich bisher immer konstruktiv und loyal verhalten, betonte Berger. "Auch jetzt. Aber in der momentanen Diskussion müssen alle Beteiligten klären, was man überhaupt will." Ende 2018 war Mercedes aus der DTM ausgestiegen, Ende vergangenen Jahres beendete Aston Martin sein Engagement.

In diesem Jahr werden daher nur noch BMW und Audi antreten. Starten soll die Saison Anfang August in Spa-Francorchamps in Belgien. Der ursprüngliche Rennkalender hatte durch die Corona-Pandemie auch überarbeitet werden müssen.

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