Was Max Verstappen für die Formel 1 am Red Bull Ring ist, übernimmt in der MotoGP KTM. Egal wohin die Blicke in Spielberg wandern, die Farbe Orange dominiert. "Es ist der Wahnsinn und einfach fantastisch. Die Atmosphäre hier zählt sicher zu den besten im ganzen Kalender", sagt Heimkehrer Jack Miller, für den es der erste GP von Österreich als KTM-Werksfahrer ist. Der 28-Jährige fuhr 2014 in der Moto3 bereits für die Österreicher und kehrte nun nach Jahren bei Honda und Ducati zurück zur "Familie", wie er sagt. "Dieses Team bedeutet mir einfach so viel. Mein erstes Bike als Kind war eine KTM, ich habe mir auch danach immer welche gekauft." Mit seiner offenen Art begeistert Miller die Fans genauso wie Teamkollege Brad Binder, der am Rennwochenende fleißig an seiner Unterschrift übt. Was das bisher verrückteste Autogramm war? "Ihr wisst, dass ich euch nicht sagen kann, wo ich es hingeschrieben habe", scherzt der Südafrikaner.
MotoGP in Spielberg
KTM zwischen eigenem Erwartungsdruck und nicht jugendfreien Autogrammen
KTM geht vor dem heimischen Anhang mit breiter Brust in die entscheidende Phase des Rennwochenendes. Das Team muss liefern – vor allem auch aufgrund der eigenen Erwartungshaltung.
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