Während es in der Formel 1 alles andere als nach Wunsch läuft, dominierte Ferrari auch in diesem Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans. In der prestigeträchtigen Hypercar-Klasse feierte die Scuderia einen umjubelten Sieg. Platz eins sicherte sich das AF-Corse-Trio Alessandro Yifei Ye, Phil Hanson und Robert Kubica. Letzterer hatte die Ehre, als finaler Fahrer ins Ziel zu fahren. Der zweite Platz ging an Porsche (Laurens Vanthoor, Kevin Estre, Matt Campbell), gefolgt von zwei weiteren Ferraris. Für die Italiener war es der dritte Gesamtsieg in Folge.
Österreichischer Sieg in der LMGT3
Eine Kategorie tiefer jubelte ein Österreicher über seinen insgesamt sechsten Sieg auf der legendären Strecke in Le Mans. Richard Lietz sicherte sich gemeinsam mit Ryan Hardwick und Ricardo Pera Platz eins in der LMGT3-Klasse für das Team Manthey Porsche. Auch im Vorjahr konnte der 41-Jährige beim legendärsten Langstrecken-Rennen der Welt den Klassensieg einfahren. Für den Steirer Klaus Bachler im zweiten Manthey-Porsche reichte es nur zu Platz sechs.
In der LMP2-Klasse ging der Sieg in Le Mans an das Team Inter Europol Competition. Jakub Smiechowski, Tom Dillmann und Nick Yelloly jubelten nach 24 Stunden über Platz eins.