Salzburg und die gelegentlichen Highlights der Nationalmannschaft haben jahrelang verschleiert, wo Fußball-Österreich wirklich steht – im Niemandsland. Gerade hieß es noch, unsere Marillenliga wäre nicht gut genug für die Champions-League, diese Woche hat gezeigt, sie ist es auch nicht für die Europa-League. Wären die Partien eine Brettljause, müsste man sagen: viel Quargel. Der dänische Sturm-Tormann hat sich zwei Steirertore eingefangen, was man gelebte Integration nennen kann. Hätte man statt der Angreifer Pfosten in die Wiese geklopft, wäre mehr Gefahr ausgegangen.