Lange Zeit herrschte Rätselraten, ob sich Tabellenführer Lafnitz wirklich gegen einen Lizenzantrag entscheidet. Seit Mitte der Woche hat Austria Klagenfurt Gewissheit. Dennoch ist der Fokus ganz klar nach vorne gerichtet, denn nach aktuellem Stand gäbe es keinen direkten Aufsteiger. Nur wenn ein Klub mit Bundesliga-Lizenz für die kommende Saison auf den Plätzen eins oder zwei landet, darf er direkt aufsteigen. Wenn die Kärntner beispielsweise am Schluss Dritter sein sollten, gäbe es eine Relegation um den Aufstieg gegen den Letzten der Bundesliga. „Man muss schon so ehrlich sein, dass wir etwas Glück haben, da die Dichte heuer in der 2. Liga enorm groß ist. Klar haben wir im Herbst einige Punkte liegen gelassen, doch es kann noch so viel passieren. Es ist schwierig einzuschätzen, weil man nicht weiß, wie die anderen abliefern. Natürlich will man in die Top zwei, sonst muss das Ziel sein, erster der Aufstiegskandidaten zu werden“, sagt Mittelfeldakteur Patrick Greil, der nach seiner Gelbsperre heute gegen Dornbirn wieder dabei ist.