Ein in der Vergangenheit noch nie da gewesenes Nennungsergebnis überraschte den Veranstalter der 23. Auflage der Lavanttal Open in St. Andrä. Nicht weniger als 53 Herren und 32 Damen duellierten sich auf der neu gestalteten Anlage das TC St. Andrä um die ersten Turnierpunkte der „Nach-Corona-Zeit“. Die Akteure aus sieben Nationen matchten sich fast eine Woche lang um den Turniersieg. Unter ihnen auch zahlreiche Teilnehmer mit internationaler Turniererfahrung.

Bei den Damen kämpfte sich die Bleiburgerin Nina Plihal (KLC) bis ins Halbfinale, wo sie allerdings an der späteren Siegerin scheiterte. Das Endspiel war eine rein russische Angelegenheit. Die topgesetzte Viktoria Kan aus Taschkent, die sich in der Weltrangliste unter den Top 200 befindet, setzte sich gegen ihre Landsfrau Polyna Leykina glatt in zwei Sätzen durch.

Bei den Herren erlebten die zahlreichen Zuschauer ein packendes Duell um den Turniersieg. Patrick Ofner, der bereits sechs Mal die Lavanttal Open für sich entscheiden konnte, wurde vom deutschen Sebastian Prechtel an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit getrieben. Der Klagenfurter, der zuvor sensationell die Nummer eins Mick Veldheer aus den Niederlanden eliminiert hatte, rang seinen Gegner nach fast drei Stunden mit 7:6, 6:7 und 6:4 nieder.

Turnierleiter Dietmar Holzbauer und Edwin Themel, Obmann des TC St. Andrä, zeigten sich erfreut über das tolle Nennungsergebnis und das große Interesse der heimischen Tennisfans trotz der äußerst durchwachsenen Wetterbedingungen.