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Sportpsychologe Brandauer"Sportler sind nicht gefeit, Krisenzustände zu erleben"

Kärntens Sportpsychologe Thomas Brandauer spricht in der aktuellen Corona-Krise über neue Herausforderungen, Existenzsicherheit, Routinen und mentale Stärke.

Symbolfoto der Athleten - Thomas Brandauer kennt seine Athleten ganz genau
Symbolfoto der Athleten - Thomas Brandauer kennt seine Athleten ganz genau © stock.adobe.com; KK
 

Corona hat den Sport derzeit fest im Griff. Wie macht sich dieser Ausnahmezustand bei den Athleten bemerkbar?
THOMAS BRANDAUER: Es kommt darauf an, wie ein Athlet mental gestrickt und psychisch veranlagt ist. Skispringer Gregor Schlierenzauer hat es kürzlich gut erklärt und zwar, dass das Leben eines Sportlers generell gut strukturiert ist. Klar ergibt sich die Motivation aus Zielen, die man hat. Das ist ihnen aktuell genommen worden und stellt so manchen vor Herausforderungen. Aber das darf man nicht generalisieren, denn für manche bedeutet der Zustand Entlastung, der Druck fällt ab, da man mehr Zeit hat sich auf etwas vorzubereiten. Auf der anderen Seite gibt es welche, die in ihrer Routine aufgehen und sich dadurch schwerer tun.

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