Ordentlich zur Sache ging es im Halbfinale der Division III West, wo sich das Duell zwischen Oberdrauburg und den EH Turtles aus Lienz zum Krimi entwickelte, in dem sich beide Seiten auf dem Eis und danach einiges zu sagen hatten. Nach dem 6:4-Auswärtssieg der Turtles im Hinspiel, reichte ihnen im zweiten Duell ein 4:4 gegen die Kärntner. Im Mittelpunkt stand dabei aber nicht etwa Markus Köfele, der dreimal traf, sondern das Schiedsrichterduo Mario Pellizzari und Georg Schichlinksi. Die beiden mussten nämlich in 60 Minuten Spielzeit nicht weniger als 27 Strafen, also 54 Minuten (30 Turtles, 24 Oberdrauburg) auf den Strafbänken aussprechen. Acht Strafen wurden dabei wegen „Raufhandel“ ausgesprochen. Am längsten mit je sechs Minuten schmorten Köfele und Wolfgang Pichler (Turtles) sowie Markus Lobenwein (Oberdrauburg). „Kein schönes Spiel“, wie Turtles-Trainer Lukas Bernsteiner zugab. Zum Sportlichen: Mit dem Gesamtscore von 10:7 stehen die Turtles im Osttiroler Finalduell („best of three“) mit Sillian (gesamt 12:3 gegen UEC Lienz II).

Derby-Kantersieg und zweistellige „Watschn“

„Wieder einmal holen wir uns das Gemeindederby“, tönte St. Salvators Georg Reichard nach dem 7:0-Kantersieg bei Friesach (Div. III Ost). Noch ärger montierte Micheldorf Grades/Metnitz ab - 11:0.

In der Division II Mitte krallten sich die Lendhafen Seelöwen nach Feld/See, Zauchen und dem Carinthian Team den letzten Play-off-Platz, überholten die Villacher im direkten Duell dank eines 11:5 noch, sind Dritter, haben die Chance auf Platz zwei und damit Heimrecht. Mann des Spiels war David Widnig (5 Tore, 1 Assist). „Mit diesem Team ist alles möglich“, weiß Lendhafen-Obmann Moritz Gasser im Hinblick auf die Play-offs. Die Seelöwen müssen noch nach Paternion, dort wurde zuletzt das Spiel nach 50 Minuten beim Stand von 3:2 für die Klagenfurter wegen Schneefalls abgebrochen, das letzte Drittel wird neu ausgetragen.

Althofen ist schon durch, Spittal bleibt in den Top-Vier

Spittal-Co-Trainer Thomas Buchbauer zeigte sich nach dem 4:3-Overtimesieg in der Division I gegen Zeltweg unzufrieden: „Wir haben es nicht geschafft, unsere Qualitäten in Tore umzusetzen.“ Dennoch: Spittal blieb so als Vierter vor den Steirern, liegt auch nur zwei Punkte hinter den zweitplatzierten Steindorfern. Enteilt ist vor dem letzten Spieltag lediglich Leader Althofen, steht als Grunddurchgangssieger fest und trifft im Viertelfinale auf die immer noch sieglosen Kings aus Leoben.