ÖFB-Analyse Zu wenig Qualität für echte Torgefahr

Nach dem 0:2 gegen die Niederlande ist Österreichs Fußball-Nationalteam am Montag gegen die Ukraine gefordert. Warum die Abschlussschwäche nicht so einfach behoben werden kann.

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Marko Arnautovic ist Österreichs Offensivhoffnung
Marko Arnautovic ist Österreichs Offensivhoffnung © GEPA
 

Mutig und entschlossen ging Österreichs Fußball-Nationalteam gegen die Niederlande in die Partie. Der verwandelte Elfmeter von Memphis Depay in der elften Minute glich einem Nackenschlag. Und das in vielfacher Hinsicht. Diese EM zeigt eindrucksvoll, dass Mannschaften, die in Führung gehen, fast nicht mehr zu schlagen sind. Nur der Nummer eins der FIFA-Weltrangliste, Belgien, gelang es gegen Dänemark, eine Partie zu drehen (2:1 nach 0:1). Zudem erhöhen sich die Chancen für einen Außenseiter, der Österreich gegen die Oranje war, je länger ein 0:0 gehalten werden kann.

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zweigerl
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Astronautovic allein genügt nicht

Ganz Österreich hofft, dass für das Entscheidungsspiel gegen die Ukraine am Montag gleich vom Anfang an die Rakete „Astronautovic“ gezündet wird. Allerdings stellt sich die Frage, ob es genügt, mit knapper Not als Drittplatzierter weiterzukommen. Ein Team, das es nicht schafft, „die Tiefe zu attackieren“, wird spätestens im Achtelfinale gnadenlos im Kreis herumgejagt werden. Denn diese „fehlende Tiefe“ ist auch metaphorisch aufzufassen. Zu viel brave Oberflächlichkeit zeichnete bisher das Spiel unserer Kicker aus, und dieses Manko der fehlenden Überraschungsmomente wird auch ein unberechenbarer Marko nicht ausgleichen können.