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EM-QualifikationGut für Österreich: Herzogs Israel nur 1:1 gegen Nordmazedonien

Österreichs Gruppengegner kann gegen Nordmazedonien nicht die erhofften drei Punkte einfahren, bei einem Sieg kann der ÖFB heute an den Israelis vorbeiziehen.

Andreas Herzog
Andreas Herzog musste mit Israel einen Rückschlag im Kampf um die EM-Qualifikation hinnehmen. © (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

Israel hat den zweiten Platz in der Gruppe G der Fußball-EM-Qualifikation zwar erfolgreich verteidigt, die angepeilte Rückkehr auf die Siegerstraße aber verpasst. Die von Andreas Herzog gecoachte Truppe musste sich am Donnerstagabend in Beershewa gegen Nordmazedonien mit einem 1:1-Remis begnügen. Nach dem 0:4 in Polen gab es damit für die Israeli neuerlich keine drei Punkte.

Sie halten nun nach fünf Spielen bei acht Zählern und haben einen Rückstand von vier Punkten auf Leader Polen. Österreich hat damit die Chance, am Freitag mit einem Heimsieg in Salzburg gegen Lettland einen Punkt vor Israel Rang zwei zu übernehmen. Polen ist zeitgleich in Slowenien im Einsatz und versucht dabei die makellose Bilanz zu bewahren.

Die Israeli waren vor eigenem Publikum vorerst dem Führungstreffer näher, ein Volley-Treffer des Ex-Salzburg-Stürmers Munas Dabbur wurde zurecht wegen Handspiels aberkannt (24.). Das brachte die Gastgeber aber scheinbar aus dem Konzept, und fast wären sie dafür bestraft worden. Israel-Goalie Ofir Marciano zeigte bei einem Bardi-Schuss eine Glanzparade (27.), bei einem Alioski-Abschluss fehlte nicht viel (30.).

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Nach dem Seitenwechsel stach im Israel-Dress einmal mehr Eran Zahavi (55.). Nach Solomon-Hereingabe musste der Guangzhou-Angreifer aus vier Metern nur noch vollenden. Es war bereits der achte Treffer des 32-Jährigen im fünften Quali-Spiel. In der chinesischen Liga traf er zudem in 21 Spielen gleich 23 Mal.

Mit einem Heimsieg wurde es trotzdem nichts, da Arijan Ademi (64.) per Kopf nach Alioski-Flanke den Ausgleich besorgte. Danach hätten beide Teams noch die Entscheidung herbeiführen können, blieben aber im Abschluss glücklos. Für Israel, wo WAC-Stürmer Shon Weissman nur auf der Bank saß, geht es am Montag in Slowenien weiter, Nordmazedonien ist da in Lettland zu Gast und die ÖFB-Auswahl in Polen.

Spanien blieb makellos

In der Gruppe F durfte Spanien im fünften Spiel über den fünften Sieg jubeln. Das 2:1 im Schlager bei Rumänien muss man allerdings als Zittersieg einordnen. Die Iberer gaben eine Stunde lang deutlich den Ton an und gingen durch einen souverän verwandelten Foul-Elfmeter von Sergio Ramos auch programmgemäß in Führung. Kurz nach der Pause legte Paco Alcacer das 2:0 (47.) nach. Für den Dortmunder war es der zehnte Treffer im 16. Länderspiel.

Rumänien verkürzte durch Florin Andone (59.) und konnte in den Schlussminuten in Überzahl auf den Ausgleich drängen, weil Spaniens Innenverteidiger Diego Llorente (79.) für eine Notbremse mit der Roten Karte bestraft worden war. Vor der Partie hatte das Bukarester Stadion mit einer Schweigeminute der mit acht Jahren an Krebs verstorbenen Tochter von Spaniens Ex-Teamchef Luis Enrique gedacht.

Haaland gab Debüt für Norwegen

Neuer Gruppenzweiter ist Schweden nach einem 4:0-Pflichtsieg auf den Färöer. Rumänien ist drei Zähler dahinter nur noch Vierter. Auf Rang drei liegt Norwegen nach einem 2:0-Erfolg gegen Malta, bei dem Salzburg-Stürmer Erling Haaland sein A-Debüt gab, aber ohne Treffer blieb.

Wie Spanien ist auch Italien noch makellos unterwegs. Die Squadra Azzurra setzte sich in einer spannenden Partie bei Armenien knapp 3:1 durch. Erster Gruppe-J-Verfolger ist drei Punkte dahinter Finnland nach einem 1:0 gegen Griechenland. Der Dritte Bosnien-Herzegowina fertigte Liechtenstein 5:0 ab.

Keinen Sieger gab es im Pool-D-Schlager Irland gegen Schweiz. Die Eidgenossen gingen durch Fabian Schär (74.) in Front, David McGoldrick (85.) verhinderte aber noch die Heimniederlage des Tabellenführers. Der Zweite Dänemark blieb dank eines 6:0 bei Gibraltar auch im vierten Spiel unbesiegt.

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