Man kennt sich. Damit ist in diesem Fall nicht nur das handelsübliche Kennenlernen eines Kontrahenten im Hinspiel, das Österreich in Zenica mit 2:1 gewann, gemeint. Die Verbindungen einiger Teamspieler von Bosnien-Herzegowina zu Österreich sind tiefergehender, bis hin zum Besitz des österreichischen Reisepasses, andere wiederum üb(t)en in der Bundesliga ihren Beruf aus. Wie etwa Jungstar Kerim Alajbegovic. Das 18-jährige Juwel geht gerade in Salzburg seine nächsten Karriereschritte. Goalgetter Haris Tabakovic startete in der 2. Liga bei Austria Lustenau durch, ehe er mit Toren am Fließband für Austria Wien den Sprung nach Deutschland (derzeit Gladbach) schaffte.
ÖFB-Nationalteam
Bosniens „Österreicher“: Gute Bekannte und der Streitfall Emir Karic
Diverse Verbindungen nach Österreich dienen als zusätzlicher Ansporn für Bosnien. Für böses Blut sorgt der Fall von Sturm-Kicker Emir Karic.
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