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Spezielles AufstiegsrennenDem GAK könnte in dieser Saison ein vierter Platz zum Aufstieg genügen

In dieser Saison könnte der Aufsteiger in die Bundesliga per Relegation ermittelt werden. Auch der GAK hat diesbezüglich gute Chancen.

Jubelt der GAK am Ende sogar über den Aufstieg?
Jubelt der GAK am Ende sogar über den Aufstieg? © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Christian Walgram)
 

Es war zwar schon lange bekannt, seit Mittwoch vergangener Woche ist es aber endgültig fix: Das Aufstiegsrennen in der zweiten Liga gestaltet sich in dieser Saison etwas komplizierter als in den Jahren zuvor. Denn aus dem derzeitigen Führungstrio Lafnitz, Liefering und Blau-Weiß Linz wird man mit Sicherheit niemanden in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse sehen. Die Steirer haben, wie die Linzer auch, nicht um die Lizenz für die Bundesliga angesucht. Der Tabellenzweite aus Liefering verzichtet freiwillig auf den möglichen Aufstieg.

Somit nimmt in dieser Spielzeit nur das Verfolgertrio Klagenfurt, Innsbruck und GAK am Aufstiegsrennen teil. Das Besondere: Für den Platz an der Sonne braucht es am Ende nicht unbedingt den ersten Platz. Denn wenn nach der Saison kein Team mit Bundesliga-Lizenz unter den Top zwei der Liga zu finden ist, entscheidet eine Relegation über den Aufstieg. In dieser trifft der bestplatzierte Klub mit Bundesliga-Lizenz auf den letztplatzierten und eigentlichen Absteiger der höchsten Spielklasse. Nach jetzigem Stand käme es also zu einem Duell zwischen der Austria aus Klagenfurt und der Admira. Auf den direkten Aufstiegsplatz zwei fehlen dem Team von Trainer Peter Pacult derzeit fünf Punkte – dem GAK und Innsbruck einer mehr. Gut möglich also, dass Österreich in dieser Saison eine Relegation zu sehen bekommt.

Ich mache mir diesbezüglich noch überhaupt keine Gedanken. Es ist wirklich eine schöne Momentaufnahme, aber es gibt für den Aufstieg ganz andere Favoriten.

Gernot Plassnegger

Doch nicht nur die Kärntner wollen, ob mit oder ohne direkten Aufstieg, in die Bundesliga. Auch Wacker Innsbruck hat dieses Ziel vor der Saison recht deutlich ausgegeben. Ein wenig anders präsentiert sich die Situation beim steirischen Vertreter des Dreikampfes. Der GAK hat zwar ebenfalls für die zum Aufstieg benötigte Lizenz angesucht und ist auch sportlich voll dabei – von der Bundesliga will aber (noch) niemand sprechen. "Ich mache mir diesbezüglich noch überhaupt keine Gedanken. Es ist wirklich eine schöne Momentaufnahme, aber es gibt für den Aufstieg ganz andere Favoriten", stellt GAK-Trainer Gernot Plassnegger klar und schiebt die Favoritenrolle im Aufstiegsrennen in Richtung Innsbruck und Klagenfurt. "Wir wollten nach dem Vorjahr in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Das sieht derzeit sehr gut aus. Alles andere ist vollkommen egal."

So demütig sich der Trainer auch gibt, so groß ist die Möglichkeit des Aufstiegs in dieser Saison. Ein vierter Platz und eine erfolgreiche Relegation könnten am Ende schon reichen. "Sollte es uns tatsächlich gelingen, nehmen wir es natürlich sehr gerne mit. Schaffen wir es nicht, ist es auch kein Beinbruch für uns", kommentiert GAK-Manager Matthias Dielacher die möglichen Aufstiegschancen seines Klubs.


Ob Bundesliga oder nicht, noch ist auch nicht geklärt, wer bei den Grazern nächste Saison an der Seitenlinie steht. Der Vertrag von Trainer Gernot Plassnegger läuft im Sommer aus. Laut Dielacher gab es aber bereits ein erstes Gespräch mit dem 42-Jährigen. Dieser möchte aber nicht viel zu einer möglichen Vertragsverlängerung sagen. Nur eines: "Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob wir in der Bundesliga spielen oder nicht. Ich möchte den Verein weiterentwickeln und versuchen, ihn stetig besser zu machen. Noch haben wir sehr viel Luft nach oben."

Kommentare (2)
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schteirischprovessa
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Ich glaube nicht so recht daran, daß der GAK heuer aufsteigt.

Das dürfte sportlich zumindest ein Jahr zu früh sein, selbst in einer eventuellen Relegation ist der GAK krasser Außenseiter.
Wäre sinnvoller, sich in der zweiten Liga zu konsolidieren und vielleicht nächstes oder übernachtes Jahr so stark wie vor ein paar Jahren der LASK aufzusteigen.

AntiK
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..kann

..ich dir zu 100% zustimmen. Wir sollten uns jedenfalls finanziell stabilisieren - sonst sehe ich den nächsten Konkurs.....

Und sportlich passen wir mit der Mannschaft ganz gut in die 2. Oder 3. Liga, sicher nicht in die erste Bundesliga.