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Erste Cup-RundeGAK scheitert an Regionalligist Seekirchen

Für Zweitligist GAK ist die Saison im ÖFB-Cup bereits nach der ersten Runde zu Ende. Die Grazer unterlagen Regionalliga-Klub Seekirchen vor 800 Fans in der Merkur-Arena 0:1.

Der GAK ging bereits in Runde eins in die Knie
Der GAK ging bereits in Runde eins in die Knie © GEPA pictures
 

Verpatzter Saisonstart für den GAK! Der Zweitligist unterlag Regionalliga-Klub Seekirchen in der ersten Runde des ÖFB-Cups vor eigenem Anhang mit 0:1.

Der GAK, angefeuert von den 800 Anhängern im Stadion, begann mit zwei Neuzugängen: Trainer Gernot Plassnegger schenkte Petar Zubak und Peter Tschernegg von Beginn an das Vertrauen. Die Hausherren legten engagiert, aber etwas glücklos los. Die Gäste aus Salzburg versteckten sich nicht, suchten immer wieder den Weg nach vorne. Die von Ex-Salzburg-Spieler Alexander Schriebl betreute Mannschaft machte es den Grazern mehr als schwer. Und es folgte eine Minute, die es in sich hatte: Erst scheiterte GAK-Abwehrspieler Benjamin Rosenberger an Seekirchen-Goalie Nico Tezzele und der Stange (28.), quasi im Gegenzug das 1:0 für den Außenseiter: Olugbemiga Ogunlade bezwang GAK-Tormann Chris Weigelt (29.). Zubak hatte den Ausgleichstreffer noch vor der Pause zwei Mal auf dem Fuß bzw. auf dem Kopf (34., 41.) - beide Male scheiterte der kroatische Neuzugang jedoch aus kurzer Distanz.

Nach dem Seitenwechsel drückten die "Rotjacken" auf den Ausgleich. Die Gäste kamen nur noch sporadisch in die Hälfte des GAK während sich die Steirer in der Hälfte von Seekirchen regelrecht festsetzten. Hochkarätige Chancen wie im ersten Durchgang? Eher Mangelware. Kapitän Marco Perchtold versuchte es in der 65. Minute mit einem Freistoß von der Mittellinie, verfehlte nur knapp das leere Tor. Drei Minuten später beinahe ein Eigentor von Seekirchen - nach einem Stanglpass von Slobodan Mihajlovic ging der Ball hauchdünn am Kasten vorbei. Es war die letzte Aktion des Spiels für Mihajlovic, er machte für Neuzugang Thomas Fink Platz. Am Spielverlauf änderte der Wechsel kaum etwas: Der GAK war spielbestimmend, meist aber zu ungenau. Peter Kozissnik schob den Ball aus elf Metern alleinstehend vor Tezzele vorbei am Tor (78.). Zwei Minuten später fand Philipp Schellnegger aus fünf Metern seinen Meister im Seekirchen-Schlussmann.

Das sollte es auch gewesen sein: Der GAK blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos, verlor sein erstes Pflichtspiel in der neuen Saison 0:1 und kann bzw. muss sich nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Auch, weil der vermeintliche Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit wegen Abseits aberkannt wurde.

Kommentare (9)

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arrigo
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Also mal ganz ehrlich...

... was ist so schlimm bzw. überraschend daran, wenn ein schwacher Zweitligist gegen einen starken Drittligisten verliert?

michimuelle
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Trainer angezählt

Ich vermisse seit Monaten Selbstkritik, vor allem beim Trainer. Seit einem Jahr ist der GAK auf einem Abstiegsrang und man anerkennt die Lage und die schlechte Spielweise nicht .
Ich fürchte, Kader und Trainer haben nicht 2. Liga Niveau. Planlos hohe Bälle nach vorne zu werfen und dann als Trainer zu argumentieren, die Spieler brachten nicht die Leistung, lässt Schlimmes für die nächsten Spiel erahnen.

Sumpf
1
7
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Schlecht ist schlecht

..... da kann man nichts schlecht reden. Es ist schlecht!

Paizoni
6
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GAK

Erstes Spiel sagt noch überhaupt noch nichts aus. Ein wenig Geduld wäre schon angebracht. Außerdem haben einige gute Spieler auch gefehlt (Zündel, Hackinger, Harrer und einige Neuzugänge die noch keine Spielberechtigung hatten). Konzentration auf die 2. Liga. Im Schlechtreden wären wir locker im Championsleague Finale mit manchen Meinungen.

Sumpf
2
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Falscher Trainer

Die Rückholung des Trainers Plassnegger war ein Fehler. Unter ihm hat sich das Spiel nicht weiterentwickelt. Im Gegenteil : einige Spieler sind unter ihm schwächer geworden. Hoffentlich wird der Herr Plassnegger nicht zu spät in die Wüste geschickt.

Hardy1
9
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Nach so einer peinlichen Vorstellung.....

.....ist diese Wirtshaustruppe mit Namen GAK wohl Fixabsteiger in der kommenden Saison. Schade, dass man aus der Niederlagenserie im Frühjahr nichts gelernt hat!

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Ohne Corona wären sie sowieso in die Regionalliga
abgestiegen, so schauts aus !

plolin
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Wirtshaustruppe würde ich nicht sagen,

aber mit allem anderen hast du recht.

haumioh
3
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Wirtshaustruppe würde ich nicht sagen

weil die Stammtischmannschaft spielt bissiger für ein Bier - ich sehe schwarz für die Roten