Im Normalfall stünde für beide Mannschaften schon zum Start der Frühjahrssaison enorm viel auf dem Spiel. Im Normalfall hieße es zwischen Austria Klagenfurt und SW Bregenz Abstiegskampf pur. Doch die Geschehnisse in der zweiten Liga in den letzten Monaten haben diesen Normalfall komplett ausgehebelt und auf den Kopf gestellt. Erst musste der SV Stripfing die Segel streichen. Alle Partien der Niederösterreicher wurden nachträglich aus der Wertung genommen. Vor exakt einer Woche der nächste Paukenschlag. Die Austria gibt dem Insolvenzverfahren statt, muss unabhängig vom Sportlichen auf jeden Fall absteigen. Für den neuen Trainer, Slobodan Grubor, keineswegs ein Grund zur Resignation. „Die Spieler müssen jetzt erst recht zeigen, was in ihnen steckt, auch im Hinblick auf ihre weitere Karriere. Ich erwarte mir eine Leistung wie in den Tests“, so der Nachfolger von Rolf Landerl, welcher Ende Jänner nach schwachen Leistungen von Hauptgesellschafter Zeljko Karajica entlassen wurde.
Austria Klagenfurt
Grubor: „Es ist nur auf dem Papier bedeutungslos“
Die Austria bestreitet heute in Bregenz das erste Pflichtspiel nach der Winterpause. Die Tabelle können die Klagenfurter aufgrund des Zwangsabstiegs weitgehend ignorieren.
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