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WAC - SC Neusiedl 5:2 n.V.WAC musste gegen Regionalligisten Überstunden machen

Die Wolfsberger konnten in der ersten Runde des ÖFB-Cups gegen den SC Neusiedl nicht überzeugen. Erst in der Verlängerung machte die Mannschaft von Ferdinand Feldhofer alles klar.

Marc Andre Schmerböck war vor allem in der ersten Hälfte der auffälligste WAC-Akteur gegen Neusiedl GEPA © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Die Wolfsberger gingen gegen Regionalligist SC Neusiedl als haushoher Favorit in die erste Runde des ÖFB-Cups. Und das zeigten sie auch von Beginn weg. Nicht einmal 80 Sekunden waren gespielt als Marc Andre Schmerböck mit seinem Schuss aus gut zwölf Metern erstmals den Gäste-Goalie auf die Probe stellte. Die Heimischen drückten dem Spiel, wie erwartet, von Anfang an ihren Stempel auf, gingen nach guten Szenen aber oft zu leichtsinnig mit ihren Chancen um, der Nachdruck fehlte.

Erst in der 22. Minute ging der WAC schließlich in Front. Schmerböck, der davor bereits die Stange getroffen hatte, sorgte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die längst überfällige 1:0-Führung. Der Stürmer hatte zehn Minuten später Pech, er traf erneut nur Aluminium. Die Gäste verteidigten mit zehn Mann vor dem eigenen Strafraum, setzten durch lange Bälle in die Spitze aber einige Nadelstiche. Zweimal musste Schlussmann Manuel Kuttin rettend eingreifen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Der Mannschaft von Trainer Ferdinand Feldhofer fehlten jedoch phasenweise die Ideen um den Abwehrriegel der Burgenländer zu durchbrechen. Auch ein für die Hausherren zugesprochener Elfmeter, nach einem Foul an Cheikhou Dieng, änderte nichts am Resultat. Kapitän Michael Liendl scheiterte an Neusiedl’s Martin Kraus.

WAC - SC Neusiedl 5:2 n.V.

(1:0)

Tore: Schmerböck (22.), Dieng (57., 96.), Liendl (100.), Schöfl (102.) bzw. Kienzl (64./Elfer), Sommerer (90.)

WAC: Kuttin; Novak, Baumgartner, Rnic, Scherzer; Peretz, Leitgeb, Liendl, Taferner; Schmerböck, Dieng


Als Dieng in der 57. Minute mit einer sehenswerten Direktabnahme den Ball zum 2:0 in die Maschen hämmerte, schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch der Regionalligist kam wenig später noch einmal zurück. Patrick Kienzl sorgte per Elfmeter (64.) für den Anschlusstreffer der Gäste und ließ die Wolfsberger damit erneut zittern.

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