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Basaksehir - WAC 1:0Bittere erste Europaleague-Niederlage für den WAC

Der WAC hatte das Spiel bei Istanbul Basaksehir lange im Griff, agierte über 90 Minuten trotz Chancen- und Ecken-Plus zu ineffizient. Goldtorschütze Kahveci führte die Türken zum Heimsieg.

Enttäuschte Gesichter: Sollbauer und Leitgeb (r.)
Enttäuschte Gesichter: Sollbauer und Leitgeb (r.) © GEPA pictures
 

Die Wölfe brauchten einige Minuten, um bei Istanbul Basaksehir in die dritte Gruppenphasenpartie hineinzufinden. Nach zehn etwas verhaltenen Minuten im spärlich besuchten Stadion des „Erdogan-Klubs“ übernahmen die Kärntner aber das Kommando. Mario Leitgeb klopfte erstmals nach knapp zwölf Minuten per Weitschuss bei Schlussmann Mert Günok an. Kombinations- und Flankenversuche sollten jedoch keine Früchte tragen. So musste es wieder aus der zweiten Reihe probiert werden, um gegen statische Gastgeber gefährlich zu werden. Marcel Ritzmaiers Kracher sollte aber auch in den Fängen vom türkischen Nationalteamkeeper landen.

Erst nach einer halben Stunde wurden die Türken in Person von Ex-Salzburger Frederik Gulbrandsen initiativ. Sein Flachschuss von der Strafraumgrenze stricht aber haarscharf am Kasten von Alexander Kofler vorbei. Basaksehir schaffte es, durch seine destruktive Spielweise, auch den WAC etwas einzuschläfern. So war Edin Visca plötzlich im Konter auf und davon. Der zurückeilende Mike Novak grätschte seinen Querpassversuch in letzter Sekunde noch zur Ecke ab und rettete damit auch das torlose Pausen-Remis. Kofler wäre wohl chancenlos gewesen (37.).

Europa League: Die Highlights: Basaksehir Istanbul vs. WAC

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Kahveci schockte den WAC nachhaltig

Die Heimischen kamen viel besser aus der Pause. Nach sehenswerter Passstafette tauchte Irfan Kahveci schon nach 50 Sekunden plötzlich zehn Meter vor dem WAC-Gehäuse auf, traf die Kugel aber nicht perfekt. Exakt drei Minuten später holte Kofler gegen Visca die Kohlen aus dem Feuer. Auf Seiten der Lavanttaler war es immer wieder Routinier Michael Liendl, der ob der Vielzahl der Wolfsberger Corner auch zahlreiche Meter zwischen den Eckfahnen zurücklegte, der es aus der Distanz probierte, das Visier aber nicht scharf genug eingestellt hatte.

In Minute 78 gingen die Hausherren schier aus dem Nichts in Führung. Ein bis dahin stärkerer, nun aber zunehmend müde wirkender WAC ließ Kahveci gewähren, dieser dribbelte sich zu leicht durch die Abwehr und versenkte das Spielgerät flach im langen Eck. Mit dem späten Schock in einer Partie, die man über weite Strecken im Griff hatte, waren die Wölfe gebrochen, eine echte Schlussoffensive blieb aus. Damit musste der WAC erstmals ohne Punktgewinn den internationalen Rasen verlassen.

"Dass wir gegen einen Gegner auf Augenhöhe nichts mitnehmen, ist enttäuschend. Es hat uns an Effizienz, Klarheit und Tiefgang gefehlt. In der Gruppe ist alles offen. Wir bleiben weiter auf einem sehr interessanten Platz. Der Gegner heute ist schon auch einer, wo wir es uns zutrauen, zu Hause auch wieder etwas mitzunehmen", resümierte WAC-Coach Gerhard Struber.

Kapitän Michael Sollbauer meinte, dass man sich nach so einer Leistung nicht verstecken muss: "Wir haben es sehr gut reingeschafft in die Partie, haben uns sehr oft in der Hälfte des Gegners aufgehalten. Uns hat aber das Tor gefehlt, das muss man auch auswärts nützen. Danach sind die Türken aufgekommen. Wir haben es nicht geschafft, dass wir in der zweiten Hälfte zu Chancen kommen. Beim Tor haben wir erst zu viel Risiko genommen und dann nicht gut genug verteidigt. In zwei Wochen haben wir die Chance auf die Revanche in Graz."

"Last-Minute"-Gladbacher holten einen Punkt in Rom

Im zweiten Gruppenspiel trennten sich AS Rom und Borussia Mönchengladbach 1:1. Nicolo Zaniolo brachte die Italiener in Führung (32.), ein vermeintliches Handspiel von Chris Smalling brachte Gladbach in letzter Minute einen Elfmeter, den der nach langer Verletzung wiedergenesene Lars Stindl verwertete (95.). Der Zorn bei den Römern war zurecht groß, da Smalling den Ball mit der Brust gespielt hatte.

Basaksehir - WAC 1:0 (0:0)

Tor: Kahveci (78.)

Basaksehir: Günok; Junior Caicara, Ponck, Skrtel, Clichy; Topal, Tekdemir (45. Okechukwu); Visca (90. Ucar), Kahveci, Gulbrandsen (64. Robinho); Crivelli

WAC: Kofler; Novak, Sollbauer, Rnic, Schmitz (91. Schmerböck); Leitgeb, Schmid, Liendl, Ritzmaier; Weissman, Niangbo (76. Schmidt)

Gelb: Crivelli, Gulbrandsen, Skrtel bzw. Leitgeb, Sollbauer, Liendl

Başakşehir Fatih Terim Stadı, 5.000, SR Peljto (BIH)

Kommentare (4)

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staubi07
6
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Der Saft ist draußen!

Der WAC war die erste halbe Stunde die bessere Mannschaft aber dann waren leider die Türken besser! Ein 0:0 wäre gerecht gewesen,aber das 1:0 geht auch in Ordnung. Ich glaube einfach das die Mannschaft ziemlich am Zahnfleisch daher kommt!!! Die späten Wechsel verstehe ich auch nicht ganz!

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metropole
7
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Berichte

Bei der Krone ist zu lesen dass nach 30 Minuten die Gasrgeber die besssere Mannschaft war und der Sieg leistungsgerecht in Ordnung geht war die Kl.Z.bei einem anderen spiel ?

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wollanig
4
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Anscheinend war

die Krone bei einem anderen Spiel und ganz offensichtlich haben Sie gar nichts gesehen.

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GordonKelz
3
6
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Sind einfach nie richtig ins Spielen

gekommen. Bei Normalform nicht zu verlieren! Schade !
Gordon Kelz

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