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Salzburg - WAC 5:2Diese Niederlage fiel viel zu hoch aus

Der WAC machte Salzburg das Leben extrem schwer, drängte bis zur Schlussminute auf den Ausgleich, zwei Treffer in den letzten Minuten sicherten Salzburg ein schmeichelhaftes 5:2.

Ein Eigentor von Sollbauer brachte die Führung für Salzburg © (c) GEPA pictures/ M. Engelbrecht
 

Gerade einmal 116 Sekunden waren gespielt, als die Salzburger klar machen wollten, wer Herr im Hause ist. Andreas Ulmer tankte sich auf der linken Angriffseite bis zur Grundlinie durch, spielte in den Rückraum auf Erling Haaland, dessen Direktschuss von der Stange ins Out klatschte.

Der WAC hielt dagegen. Und wie. Salzburg-Verteidiger Andre Ramalho spielte einen hohen Ball ins Zentrum. Wo Romano Schmid scheinbar nur darauf wartete. Dann ging's schnell. Doppelpass mit Shon Weissman, Schmid sprintete in den Salzburg-Sechzehner, legte quer auf den mitgelaufenen Anderson Niangbo, der den Ball ins leere Tor schob – 1:0 für Wolfsberg nach sechs Minuten.

Die Freude hielte aber nur eine Viertelstunde. Salzburg machte wieder Druck, spielte sich immer näher in Richtung WAC-Tor. In der 22. Minute war es dann soweit. Eckball von Ulmer, Ramalho brachte den Ball ins Zentrum. Jerome Onguene leitet ihn mit der Ferse weiter, quer durch den Fünf-Meterrraum an Freund und Feind vorbei. An der zweiten Stange lauerte Erling Haaland und glich aus – 1:1.

Salzburg drehte die Partie

Kurz vor der Pause hat Salzburg die Partie gedreht. Takumi Minamino kam auf der rechten Angriffsseite zum Ball, spielte einen scharfen Stanglpass zur Mitte. Michael Sollbauer war in der Rückwärtsbewegung, konnte nicht mehr ausweichen und bugstierte die Kugel ins eigene Tor2:1 für Salzburg (39.).

Der WAC kam ambitioniert aus der Kabine, versuchte mit offenem Visier den Ausgleich zu erzielen. Den Treffer erzielten aber die Hausherren. Patrick Farkas knöpfte den Wolfsbergern den Ball im Spielaufbau ab, der eingewechselte Hee Chan Hwang schaltete sich ein und schickte Haaland auf die Reise – der traf zum zweiten Mal an diesem Abend – 3:1 (65.).

Der WAC gab sich nicht geschlagen, spielte weiter mutig nach vorne und tatsächlich: Shon Weissmann verkürzte auf 2:3 (78.), wieder war Schmid der Ausgangspunkt.

Nur wenige Sekunden hätte Weissman endgültig zum Helden werden können, als er am Fünf-Meterraum zum Abschluss kam. Doch Ramalho klärte vor der Linie.

Und nachdem der WAC in der Schlussphase auch noch Powerplay spielte, blieb den mitgereisten Fans in der 87. Minute der Torjubel im Halse stecken. Ein Schuss von Michael Liendl wird von Szoboszlai abgefälscht, landete aber knapp nicht im Tor.

Als die Wölfe alles nach vorne warfen, konterte Salzburg. Haaland machte mit seinem dritten Treffer den Deckel drauf (89.). Das 5:2 durch Ramalho in der 92. Minute war dann schon egal.

Salzburg - WAC 5:2 (2:1)

Tore: Haaland (22., 65., 89.), Sollbauer (39./Eigentor), Ramalho (92.) bzw. Niangbo (6.), Weissman (78.)

Salzburg: Stankovic; Farkas, Ramalho, Onguene, Ulmer; Minamino (79. Mwepu), Bernede, Samassekou, Okugawa (70. Szoboszlai); Daka (62. Hwang), Haaland

WAC: Kofler; Novak (57. Wernitznig), Sollbauer, Rnic, Schmitz; R. Schmid, Leitgeb, Liendl, Ritzmaier (85. A. Schmidt); Weissmann, Niangbo (70. Schmerböck).

Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen

 

Kommentare (3)

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Musicjunkie
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6
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Diese Niederlage fiel viel zu hoch aus

Mimimi, was soll immer wieder diese theroetische Jammerei.(ganz wie beim Nationalteam)
Faktum ist, Salzburg hat 5 Tore geschossen und der WAC
NUR 2.

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wollanig
2
3
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Sie haben

keine Ahnung!

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buko
3
7
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WAC

Kann auf diese Leistung sehr stolz sein,zum Ausgleich dem 3:3 hat nur ein wenig Glück gefehlt,man kann nur sagen weiter so

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