Karriere- oder zumindest einmal Saisonende. Das waren die ersten Reaktionen auf den furchtbaren Angriff auf Rapid-Stürmer Guido Burgstaller am 14. Dezember 2024 vor einem Wiener Innenstadt-Club. Lange war es danach ruhig um den Antreiber des SK Rapid, der abseits des Fußballplatzes aber ein introvertiertes Verhalten an den Tag legt. Und dann, an einem Abend im April, wurde die Gallionsfigur der Grün-Weißen beim Conference-League-Hinspiel in Stockholm gegen Djurgarden eingewechselt. Im darauffolgenden Wiener Derbysieg gegen die Austria (2:0) folgte dann das Liga-Comeback, das für Gänsehaut sorgte. „Dieser Tag hat einen hohen Stellenwert für mich. Ich kann das Gefühl gar nicht richtig beschreiben. Ich würde es jedem wünschen, so etwas einmal zu erleben. Es gibt keine Worte dafür, es kribbelt und es wird warm ums Herz“, schilderte der Maltataler seine Einwechslung gegen die Veilchen unter Sprechchören von mehr als 20.000 Rapid Fans.