Viel Konkurrenz in HartbergNach Premierentreffer will Marc Schmerböck noch mehr

Marc Schmerböck traf gegen den Wolfsberger AC zum 3:1-Endstand. Der Offensivmann will sich seinen Platz in der Startelf erkämpfen.

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SOCCER - BL, WAC vs Hartberg
Marc Schmerböck © GEPA pictures
 

Nach dem 3:1 über den WAC gab es in der Hartberger Kabine gleich mehrere Gründe zum Feiern. Neben dem zweiten Saisonsieg und dem Geburtstag von Präsidentin Brigitte Annerl durfte mit Marc Schmerböck ausgerechnet ein ehemaliger Wolfsberger über seinen Premierentreffer im Dress des TSV jubeln. "Die letzten zwei, drei Wochen ohne Einsatz waren nicht so einfach für mich. Ich gebe aber nie auf und wusste, dass ich meine Chance bekomme", erklärte Schmerböck nach dem Regenerationstraining am Sonntag. Mit einem schönen Abschluss zum 3:1-Endstand empfahl sich der Offensivakteur für die kommenden Aufgaben gegen die Admira und Austria Wien. "In diesem Jahr hat man das Gefühl, dass bis auf Salzburg jeder jeden schlagen kann. Wir wollen jetzt weitermachen, mit zwei Siegen hintereinander bist du gleich einmal vorne mit dabei."

Beim Sieg gegen den WAC zeigten die Oststeirer wieder gefährliches Umschalten und eine über weite Strecken sichere Defensive. Tugenden, die in der Vergangenheit durchaus für Erfolg sorgten. "Wenn ein Gegner mitspielen will, tun wir uns sicherlich leichter. In Zukunft brauchen wir aber auch Lösungen gegen tief stehende Gegner." Ob Schmerböck bei der Suche nach diesen Lösungen eine Rolle spielen wird, liegt an Trainer Kurt Russ. Mit Nemanja Belakovic, Dario Tadic, Michael John Lema, Philipp Sturm, Donis Avdijaj, Noel Niemann, Seth Paintsil und Gabriel Lemoine hat Russ die Qual der Wahl in der Offensive: "Wir haben brutale Qualität, die wir jetzt endlich einmal gezeigt haben", weiß Schmerböck selbst.

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