Scout Christoph LeitgebAuf der Suche nach dem nächsten Sturm-Star

Der 36-jährige Christoph Leitgeb ist seit 1. Juli bei den Grazer als Scout angestellt. Er hat ein Auge für gute Spieler, sagt Geschäftsführer Andreas Schicker.

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Christoph Leitgeb © Privat
 

Am Samstag (16 Uhr) erfolgt für den SK Sturm der Startschuss in die Pflichtspiel-Saison 2021/22. In der ersten Runde des ÖFB-Cups sind die Schwarz-Weißen beim oberösterreichischen Regionalliga-Klub Stadl-Paura zu Gast. Rund 350 Fans aus Graz werden dabei sein. Wer von den Neuerwerbungen Manprit Sarkaria, Alexander Prass und David Affengruber zum Einsatz kommt, wollte Sturm-Trainer Christian Ilzer nicht verraten. Aufgrund von aktuellen muskulären Problemen bei Gregory Wüthrich sowie der Verletzung von Niklas Geyrhofer in der Vorbereitung ist zumindest ein Einsatz von Affengruber sehr wahrscheinlich.

Der Innenverteidiger ist auch beim SK Sturm gelandet, weil Christoph Leitgeb seine Einschätzung über den Salzburger abgegeben hat. Der 36-Jährige ist nach Ende seiner aktiven Spielerkarriere und einjähriger fußball-freien Zeit in die Scouting-Abteilung der Grazer gewechselt. Seit 1. Juli steht Leitgeb wieder auf der Gehaltsliste des SK Sturm. „Ich schätze Christoph aufgrund seiner menschlichen Qualitäten. Wir haben eine sehr gute Vertrauensbasis und sein Auge für Spieler ist richtig gut“, erklärt Geschäftsführer Andreas Schicker die Anstellung Leitgebs. So saß etwa Leitgeb mit Schicker auf der Tribüne in Lafnitz, als man in der vergangenen Saison Affengruber und Alexander Prass beobachtete. „Wir hatten die beiden schon länger auf dem Radar“, sagte Leitgeb. Es waren nur noch finale Beobachtungen gewesen.

Teamwork hat höchste Priorität

Leitgebs Aufgaben sind Spieler-Beobachtungen – sowohl national als auch international. „Ich schaue mir unzählige Spiele auf dem Laptop an. Ist ein interessanter Spieler dabei, beobachten wir ihn auch live. Da kann es schon sein, dass ich irgendwo hinfliege“, erklärt Leitgeb.

Nicht nur innerhalb der Mannschaft hat Teamwork höchste Priorität. Auch beim Thema Scouting dürfen und sollen alle mit fußballerischer Kompetenz mitreden. Das umfasst das gesamte Trainerteam sowie Schicker und eben die Scouting-Abteilung. Paul Pajduch sammelt und koordiniert als Leiter des Scoutings alle Informationen. „Es ist einiges zu tun, aber es taugt mir richtig“, sagt Leitgeb und verrät: „Spieler, die von Managern angeboten werden, kannst du meistens nicht brauchen.“ Auf die Frage, ob Sturm auf dem Transfermarkt heuer noch einmal aktiv wird, sagt Leitgeb: „Alles ist möglich.“

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