Stimmen zur Pleite gegen SalzburgSturm-Trainer Christian Ilzer: "Wir stehen hinter dem Jörg"

Der SK Sturm musste sich am Sonntagabend Meister Salzburg geschlagen geben. Nach einem erneuten Patzer von Jörg Siebenhandl bekommt der Torhüter Rückendeckung.

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FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/GRUNDDURCHGANG: RED BULL SALZBURG - SK PUNTIGAMER STURM GRAZ
Fassungslose Gesichter beim SK Sturm. © APA/KRUGFOTO
 

Der SK Sturm kam im Spitzenspiel der Bundesliga zum Abschluss des Rückrunden-Auftakts am Sonntagabend gegen Salzburg spät unter die Räder. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Jakob Jantscher zum 1:2 patzte Torhüter Jörg Siebenhandl wie auch schon im Europa-League-Spiel gegen Real Sociedad und bugsierte sich den Ball selbst in die Maschen. Torgarant Karim Adeyemi besorgte wenig später mit seinem Doppelpack den 1:4-Endstand aus Sicht der Grazer. Das hatten Trainer und Spieler nach der Partie zu sagen:

Christian Ilzer (Sturm-Trainer):
„Der Anschlusstreffer hat uns Zuversicht gegeben. Nach dem 2:0 habe ich noch gespürt, dass was passieren kann, wenn der Anschlusstreffer gelingt. Das Spiel hätte mehr hergegeben, wenn wir präsenter geblieben wären und das Gegentor nicht bekommen hätten.

Insgesamt war es dann doch zu viel, was vor dem Spiel passiert ist. Kurz vor dem Spiel müssen wir noch den Hierländer vorgeben. Alles an Matchplänen wurde umgeworfen. Es war nicht einfacher für die Mannschaft. Vorentscheidend war die Anfangsphase, wo wir nicht geordnet waren. Heute war Salzburg das weit bessere Team.

Wir stehen hinter dem Jörg. Es gibt immer wieder diese Phasen, wo Dinge in einer größeren Häufigkeit passieren. Jetzt hat der Jörg zwei Fehler gemacht. Wir werden ihn alle aufrichten, wir stehen hinter ihm. Wir werden hier gemeinsam rauskommen.“

Wir werden hier gemeinsam rauskommen.

Christian Ilzer

David Affengruber (Sturm-Verteidiger):
"Wir haben nach der Halbzeit wieder gut ins Spiel gefunden und waren knapp dran. Dann haben wir ein bitteres Gegentor bekommen und das hat dann das Spiel gebrochen.

Man darf nicht an einer anderen Quelle den Fehler suchen. Wir sind eine Mannschaft und müssen zusammenhalten und Fehler ausbügeln. Der Jörgi ist ein Profi und kann das wegstecken.

Wir haben die Salzburger in vielen Phasen gut wegverteidigt, waren mutig beim Herausspielen und ab und zu kannst du es nicht verteidigen. Leider ist es heute vier Mal nicht gutgegangen."

Matthias Jaissle (Salzburg-Trainer):
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie haben auch heute wieder gezeigt, warum sie zurecht auf Platz Eins stehen. Nach dem Highlight unter der Woche haben sie wieder Anschluss gefunden. Wenn wir unsere PS auf die Straße bekommen, werden wir schwer zu schlagen sein.“

Ich glaube schon, dass die Jungs den Ansporn hatten, den Grazern zu zeigen dass wir die bessere Mannschaft sind. Heute war es ein absolutes Topspiel. Wir mussten definitiv an unsere hundert Prozent kommen.“

Karim Adeyemi (Salzburg-Stürmer):
„Wir wollen immer mehr, egal ob in der Champions League oder in der Liga. Wir wollen Spiele gewinnen und uns beweisen. Ich denke das machen wir super.“

Kommentare (3)
vanhelsing
0
0
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Wenigstens hom die Eishackler

gegen die Bulln gwunnan!😜

mschloegl
5
3
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Lerneffekt aus EC?

Der vielzitierte Lerneffekt aus den EC Niederlagen ist leider nur eine hohle Phrase, die gerne als Trost nach Niederlagen verwendet wird. In diesem Spiel war jedoch nicht erkennbar, dass Sturm im Umgang mit überlegenen Gegnern etwas mitgenommen hätte. Wenn nicht unmittelbar nach einem EC Spiel, wann dann?

schteirischprovessa
1
21
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Das kann dem besten Tormann mal passieren

und sollte man einfach abhaken.
Auf jeden Fall war das ein kampfbetontes und schnelles Spiel, weitaus intensiver als man nach den Europacup erwarten konnte.
Das Spiel hat gezeigt, dass die österreichische Liga viel besser als ihr Ruf ist.
Dass Salzburg mindestens eine Klasse über Sturm zu stellen ist, hat man schon vor dem Spiel gewusst und das wurde einmal mehr bestätigt.
Selbst als Sturmfan macht es Spaß, diesen Salzburgern zuzusehen und es verlangt höchsten Respekt ab, was dort geschaffen wurde.
Doch auch Respekt vor Sturm, der eingeschlagene Weg passt, bitte genau so konsequent weiterverfolgen, wie es in Salzburg gemacht wurde.
Auch wenn es mal Rückschläge gibt!