Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

ÖFB-CupAnschober zeigt sich über Landesentscheid gegen Sturm-Plan zufrieden

Gesundheitsmininster Rudolf Anschober ist froh über den Bescheid des Landes Steiermark, Sturm die Austragung des Cup-Spiels mit 7500 Fans zu untersagen.

Rudi Anschober
Rudi Anschober © FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
 

In enger Abstimmung mit Fußball-Bundesliga und dem ÖFB hat das Gesundheitsministerium das Comeback des Fußballs in Österreich ermöglicht: Anfangs mit klar geregelten „Geisterspielen“ und einem ausgeklügelten Schutzkonzept, anschließend wurden schrittweise Zuseherinnen und Zuseher vor Ort erlaubt. Laut Covid-19-Lockerungsverordnung sind derzeit bei Veranstaltungen im Freiluftbereich bis zu 1.250 Personen mit Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig.
 
Gesundheitsminister Rudi Anschober meint: „Ich freue mich sehr darüber, dass dies bisher sehr gut funktioniert hat. Die Zusammenarbeit mit Sportressort, Liga und ÖFB war vorbildlich! Dass man sich an die geltenden Regeln halten muss, müssen aber alle zur Kenntnis nehmen." Sturm hatte ursprünglich geplant, das heutige Cup-Spiel mit 7000 Fans über die Bühne gehen zu lassen. Das Land Steiermark machte den Blackys jedoch einen Strich durch die Rechnung. 

Anschober sieht die Entscheidung durchaus positiv: "In diesem Sinn unterstütze ich den Bescheid des Landes Steiermark als Oberbehörde zur Einhaltung der Rahmenbedingungen, die für alle gleichermaßen gelten – ohne Wenn und Aber und ohne Tricks.“

Der ÖFB sieht die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium zudem auch positiv. "Für den ÖFB haben Gesundheit und Sicherheit oberste Priorität, daher haben wir detaillierte Präventions- und Hygienekonzepte erarbeitet. Es gilt, diese Maßnahmen und die Vorgaben der Behörden vollumfänglich einzuhalten", meinte  ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

melahide
1
9
Lesenswert?

Ich bin

auch Sturm-Fan und wollte heute mit Freunden das Spiel besuchen. Wir haben ja seit Jahren ein Abo. Ich war such verwundert, dass so viele Leute zugelassen werden. Die Verordnung war da eindeutig.

Der ganze Wirrwar, auch an der Grenze, zeigt meiner Meinung auch die Schattenseiten des föderalen Systems. Der Minister erlässt etwas, das wird in Bund so, im Land so und kommunal so ausgelegt. Anstatt dass es da eine Behörde gibt die eine Linie hat!

joesiefee
6
15
Lesenswert?

Ich bin auch ...

... Sturmfan seit Jahrzehnten!
Aber dass die Stadt Graz bei so einer Trickserei mitmacht, zeigt zwar die guten Verbindungen Sturms zur Stadt, ist aber nicht in Ordnung.
So was sollte Sturm auch nicht notwendig haben!